Olporter Tagebuch – Alptraum – 27. Ing. 1015
Olporter Tagebuch – Alptraum – 27. Ing. 1015

Olporter Tagebuch – Alptraum – 27. Ing. 1015

Gegen Mittag passieren wir Wolffsrath, abends erreichen wir Salthel, die letzte Siedlung vor dem Sichelstieg. In der Burg, gegenüber der Stadt gelegen, sind nur wenige Fenster erleuchtet. Die Torwache empfiehlt uns den Silberdrachen. Ich möchte wissen, wie viel die Tavernen für so eine Empfehlung zahlen.

Es gibt nur ein Zimmer, das beziehen Aurelia, Armin und Rondrigo während Rorlik und ich im Schlafsaal unterkommen. Gryox weckt das Interesse einer Schankmaid, die eine erste Lektion in Rogolan erhält.

Mitten in der Nacht schreit Aurelia wegen eines Alptraumes.  Rorlik und ich stürmen rüber und sehen, dass sie Rondrigo angegriffen hat, außerdem ist sie blutverschmiert und ihr Blut tropft auf den Boden. Ich spreche einen Odem, um zu sehen, ob ein Fluch oder Vergleichbares auf ihr liegt, aber es ist keine Spur von Magie zu erkennen, obwohl der Odem recht gut gelungen scheint. Langsam können wir Aurelia beruhigen und auch verarzten. Schließlich ist sie in der Lage, von ihrem Traum zu berichten.

Traum: Sie war von Feinden umgeben und war geschaffen, alle zu töten, mit ihrem Sonnenzepter zu zerschmettern und ist dabei durch Blut gewatet. Dann sollte sie sich das Herz mit ihren langen Krallen herausreißen.

Im Gegensatz zu den bisherigen Träumen hat Aurelia versucht, sich tatsächlich das Herz herauszureißen. Später können wir beobachten, dass der Wirt verletzt ist und sich schmerzend an die Brust fasst. Wir verzichten darauf, nach dem Traum zu fragen. Auch hören wir während der Abreise, dass eine Bettlerin sich in der Nacht das Herz herausgerissen hat. Es wird also schlimmer. Daher schlage ich vor, dass niemand mehr alleine schläft, so sind wir wenigstens etwas geschützt.

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