Olporter Tagebuch – Alptraum – 28. Ing. 1015
Olporter Tagebuch – Alptraum – 28. Ing. 1015

Olporter Tagebuch – Alptraum – 28. Ing. 1015

Eigentlich hätte ich die Nacht zum ersten Rahja anders verbracht als solchen Alpträumen und deren Folgen zu begegnen.

Vor unserer Abreise suche ich auf dem Müll eine dieser verfaulten Bornknollen. Ein Odem zeigt keine Spur von Magie – aber sie liegt schon länger hier und ist verfault, gut möglich, dass sich magische Spuren bereits aufgelöst haben.

Wir folgen weiter dem Weg Richtung Bornland. Auf dem Weg treffen wir auf zwei entlaufene Sträflinge, die einen toten Gefährten betrauern. Sie hatten einen Magier mit verletztem Gefolge getroffen und diesen versucht zu überfallen. Doch der hat irgendetwas gemacht und die Verletzten haben die Sträflinge angegriffen, ohne auf ihre Verletzungen Rücksicht zu nehmen. Dabei haben sie einen der Sträflinge getötet und eine andere gefangen genommen. Als sie geflohen sind, hat der Magier nur gerufen „Lauft nur, Korobar ist da.“ Der Beschreibung nach ist es der Schrecken der Tobimora, jetzt kennen wir auch seinen Namen. Neben den Verletzten hatten sie auch einen Ohnmächtigen dabei. Wir geben den Sträflingen die Anweisung, ihren toten Gefährten zum nächsten Boronanger zu bringen.

Gegen Mittag erreichen wir das Dorf Sichelweg, das Ende dessen, was man hier Zivilisation nennt.  Hier berichten die Dörfler von einem schwarzen Mann, der inzwischen so mächtig ist, dass er bereits tagsüber auftaucht und Flüche spricht. Außerdem sind hier Menschen verschwunden und Vieh in Angst verendet. Wir kommen dem Zentrum der Gefahr näher.

Am Abend kommen wir in Runhag an. Auch hier wird jemand vermisst, ein rothaariges Mädchen. Außerdem berichten die Dörfler von einem Druiden, der hier erschienen ist mit der Warnung, dass die Elemente in Aufruhr seien. In dieser Nacht treffen die Alpträume Rorlik und Rondrigo. Sie haben davon geträumt, aus großer Höhe herabgefallen zu sein. Sie sehen krank aus, sind schweißnass und haben blaue Flecken, als ob sie massiv vertrimmt worden sind oder tatsächlich aus großer Höhe herabgestürzt sind.  Ich habe keine Ahnung, ob unsere Gefährten in diesem Zustand weiter reisen können. Vielleicht sollten zuerst einmal mit den Druiden sprechen, die in der Nähe in den Wäldern hausen. Da sie schon länger den Träumen ausgesetzt sind, haben sie vielleicht einen Weg gefunden, wie man sich vor den Träumen schützen kann.

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