Olporter Tagebuch – Alptraum – 26. Ing. 1015
Olporter Tagebuch – Alptraum – 26. Ing. 1015

Olporter Tagebuch – Alptraum – 26. Ing. 1015

Zu meiner Überraschung ist die Nacht ruhig verlaufen und meine Gefährten haben sich gut erholt, nur ich fühle mich etwas ermattet. So ziehen wir weiter.

Nach einiger Zeit versperrt uns einer der örtlichen Räuberbarone, vermutlich Saustecher von Trollenfeld, den Weg und fordert unser Geld. Gryox bietet als Bezahlung an, ihn zu verprügeln und nackt nach Hause zu schicken. Damit schreitet er vor und fordert uns auf, nicht zu folgen. Er hockt sich hin und bereitet ein Ritual vor. Derweil bemerken wir Bogenschützen, rechts und links des Weges. Rondrigo will sich um die Schergen zur Rechten kümmern, ich bereite einen Fortifex vor, um die Pfeile auf der Linken abzuwehren.  Ein Wort gibt das Andere und schließlich greift der Räuberbaron mit seinen Schergen an. Was auch immer Gryox gemacht hat, es wirft die angreifenden Schergen aus dem Sattel, nur der Räuberbaron selber kann sich länger im Sattel halten, aber als Rorlik eingreift, landet auch er auf dem Boden. Mein Fortifex wirkt, die Pfeile erreichen uns nicht, aber auch der erste Pfeil von Vayah bleibt daran hängen. Nachdem ich die Stelle des Fortifex markiert habe, kann Vayah diesen umgehen.

Nota Coordination: Wirkungsbereich des Fortifex den Gefährten im Kampf mitteilen

Die Schergen dahinter kommen näher und dürfen mit dem Sonnenzepter von Aurelia Bekanntschaft machen. Ich stelle dabei fest, dass mein Blitz nicht ausreichend ist.

Nota Practica: Blitz dich Find

Zur Rechten stürmt Rondrigo auf die Schergen, sammelt einen Pfeil dabei ein. Da er mehreren Gegnern gegenüber steht, wird er von Vayah unterstützt.

Das Ganze endet, als der Anführer am Boden liegt und um Gnade fleht.

Die Räuber befürchten, dass wir sie aufknüpfen. Doch wir stehen zu dem Wort, das Gryox vorschnell gegeben hat. Aurelia redet den Schurken wirklich überzeugende ins Gewissen, dass sie ein göttergefälliges Leben aufnehmen sollen. Sechs sind so bewegt, dass sie sich uns sogar anschließen wollen. Aber ohne Pferde würden sie uns nur behindern, daher sollen sie in die Zivilisation zurückkehren. Gryox macht sein Versprechen wahr, entkleiden den Anführer der Bande und prügelt ihn mit einem Ast davon. Derweil verarzte ich Rondrigos Arm.

Gegen Abend erreichen wir die Siedlung Balken. Hier verladen Steinmetze und Strafgefangene Steine für den Bau der Herzogenstraße, bewacht von drei herzöglichen Hellebardieren.  Die Drei warnen uns vor einem weiteren Räuberbaron – Terkol von Bruchenbruch. In diesem Moment erscheinen die sechs geläuterten Räuber und schließen sich freiwillig dem Bautrupp an, sehr zur Freude der Hellebardiere. Für diese Leistung empfehlen sie uns das „Eber und Einhorn“ und zahlen unseren Aufenthalt aus herzöglicher Tasche.

Man kann viel über dieses provinzielle Weiden sagen, aber selbst am Ende der Zivilisation können sie hervorragenden Braten zubereiten. Auch sind die Schankmaiden aufmerksam, der Becher wird nicht leer. Wir erhalten überwiegend Doppelzimmer, ich teile mir eins mit Rorlik.

Gespräche mit den Wirtsleuten und den Dörflern zeigen zwei Dinge auf:

  • Auch hier war der Händler mit den großen, wässrigen Kartoffeln, die bereits nach kurzer Zeit verfaulen
  • Seit Anfang Tsa sind die Tiere unruhig. Das entspricht der Beobachtung der Druiden

Ich verziehe mich früh ins Bett, da mir die Albträume der letzten Tage noch nachhängen. Doch Rorlik braucht das Bett für sich und eine Schankmaid, so weiche ich aus und finde bei Aurelia Unterschlupf.

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