Olporter Tagebuch – Gier – 19. TRA 1016
Olporter Tagebuch – Gier – 19. TRA 1016

Olporter Tagebuch – Gier – 19. TRA 1016

Der Sonnengruß leitet den Tag ein. Während Aurelias Gesang merklich besser wird, ist Rondrigos Unterstützung zwar inbrünstig aber weniger angenehm. Danach ist jeder wach.

Beim Aufbruch fängt es an zu schneien. Ich biete Aurelia als zusätzlichem Schutz mein Flugfell an, da dort noch nie ein Dschinn gewohnt hat. Erst später frage ich mich, ob Aurelias praiosgefälliger Aura vielleicht Dschinnen das Fell zukünftig verleiden wird. Aber besser so als dass Aurelia noch mehr bei diesem Wetter frieren muss. Ich werde mir ein neues Fell besorgen, Deorn hat genug.

Nach dem Mittagsmahl begibt sich Gryox auf den Kutschbock, um den Umgang mit einer Kaleschka zu lernen. Scheinbar sind die Vorteile einer Kaleschka in der Gruppe angekommen.

Am Abend erreichen wir Anderath, der hiesige Baron ist auf seinem Rittergut, also suchen wir ihn dort auf. Wieder erwirken die herzöglichen Ringe und Aurelias Worte, dass wir empfangen werden. Aus den Worten der Büttel geht hervor, dass Thorwaler hier nicht sonderlich geschätzt werden. Dabei liegt Weiden außerhalb der Reichweite unserer Drachen.

Der Baron, ein Kerl mit unaussprechlichem Name, ist ein kleiner dicklicher Mann, der schlecht angezogen ist. Wir können uns aufwärmen, es gibt was zu essen und Bärentod. Der ist gar nicht mal schlecht. Nach dem Essen besprechen wir uns ohne weitere Zuhörer, er weiß zu berichten:

  • seit dem Überfall auf den Praiostempel sind die Menschen aufgewühlt
  • Bei dem Überfall wurden Reliquien entwendet (Statue, Altargemälde, Kandelaber, Robe & Kleidung, Gong, Sonnenuhr, Bücher, Sonnenzepter, Sänfte für Prozessionen etwa ein Schritt groß).
  • Als die Büttel die Orks nach dem Überfall verfolgt haben, wurde mindestens ein Ork getroffen, der ist trotzdem entkommen.
  • Bei der Verfolgung wurden die Büttel angeknurrt, dass ihnen schlecht wurde und sie die Verfolgung abbrechen mussten. Wahnfried – der Büttel, der den Ork getroffen hat – ist seither nicht mehr dienstfähig
  • Vor etwa vier Wochen wurde ein reisender Händler durch Kampflärm aus einem Nachbarzimmer geweckt. Er hat nachgesehen und eine zerfetzte Leiche gefunden. Als er mir den verständigten Büttel zurückkehrte, war die Leiche weg und es gab weder Blut- noch Kampfspuren. Aber der Gast aus dem Zimmer war verschwunden. Seine Kutsche samt Zugtieren war noch da und wurde auch später nicht von ihm abgeholt.
  • Erneut hören wir vom Überfall auf den Blaufüchsenhof. Diesmal erkennen wir, dass es eben jener Hof ist, auf dem wir schon einmal genächtigt haben, nachdem uns der Sohn als „Räuberbaron“ versucht hatte zu überfallen. Gryox hatte den kleinen Peldor ins Herz geschlossen und ist sehr geknickt.

Die Orküberfälle so tief im Landesinneren geben uns zu Denken. Die Beute im Tempel hatte spirituellen, aber weniger materiellen Wert, keine typische Beute für Orks. Wieder müssen wir an Liscom denken. Die Diener des PRAios wird er nicht so einfach um den Finger wickeln können wie eine frustrierte Dienerin der Tsa. Vielleicht ist er noch/wieder am (Un?)Leben und versucht potenzielle Gefahren für sein Unterfangen auszuschalten.

Nota Scienta: Wie kann ein Toter wieder in diese Sphäre kommen und in welchem Zustand – In Punin bei der BORonkirche und der Akademie nachforschen. Ob hier Aurelia und die PRAioskirche auch Wissen haben, das sie teilen?

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