Herzog Waldemar und seine Frau Yolina von Aralzin laden uns auf der Bärenburg zu einem Gespräch ohne weitere Zuhörer. Der Herzog, einer der größten lebenden Helden, kennt seine Grenzen. Wo statt des Schwertes Hesindes Gaben die Lösung finden müssen, ist er auf Zuarbeit angewiesen. Seinem eigenen Adel scheint er weniger weit zuzutrauen, solche Probleme zu lösen, als er sie zu werfen vermag, daher bittet er uns um Unterstützung, da wir schon einmal ein Problem hier in Weiden gelöst haben.
Gut drei Dutzend Menschen sind verschwunden, bei dem, was der Herzog von seinen Baronen hält, vermutlich mehr. Manchmal werden auch Gräber geöffnet und die Leichen geraubt. Im Norden Weidens ist dies noch nicht aufgetreten, nur im Süden, daher sollten wir auch in der Region Baliho beginnen. Der Vogt von Braunshold – Norhold von Mautendorf – kann uns eine Liste der Verschwundenen erstellen. Daher wird dieser unser erstes Ziel werden.
Der Herzog verspricht uns je 50 Dukaten als Belohnung, wenn wir das Problem lösen. Und da uns das Verschwinden von Menschen an das Ritual von Liscom erinnert, sagen wir umgehend zu. Aber ich bin verwundert. Wieso Weiden und nicht Maraskan?
Wir erhalten Ausstattung:
- Winterkleidung mit Schneeschuhen, Bärenfell-Mütze, Fäustlinge, Schal aus thorwaler Wolle, Ohrenwärmer, Hirschtalg
- Pferdeausstattung für den Winter: gefütterte lange Pferdeschabracken mit dem Wappen des nordweidener Reiterregiments, Pferdestutzen
- Je einen silbernen Borndorn
- Eine Karte von Weiden
- Eine Ausgabe der Gebete an die Tagesheiligen (oft gelesen)
- Gryox erhält einen Beutel mit Hexenrunen
- Jeder einen Achat mit Zeichen Borons und Hesindes als Schutz vor Beherrschung
- Je einen silbernen Ring mit herzöglichem Wappen. Wie mir die Gefährten erläutern, macht uns das quasi zu Stellvertretern des Herzogs mit einem recht bedeutenden Adelsranges
- Man bietet uns auch eine herzögliche Kaleschka, eine winterfähige Kutsche, an
In Abwesenheit ihres Mannes warnt uns die Herzogin, dass ihr Mann die Dinge manchmal recht einfach betrachtet. Im Süden tritt das Problem an der Grenze zur Grafschaft Wehrheim auf und der dortige Graf ist möglicherweise auch schon aktiv. Auf seinem Land haben die Anweisungen des weidener Herzogs kein Gewicht.
Gryox bietet dem Herzog an, ihn zu behandeln. Da der Herzog eine, ich sage einmal Skepsis gegenüber Magie hat, nimmt Gryox Rorlik mit, damit dieser dem Herzog die Gutartigkeit und Wirksamkeit dieser Magie bezeugen kann.