Wir erwachen, schauen uns um. Delian von Wiedbrück ist aufgetaucht und hat uns, sowie die drei geretteten Dörfler aus dem Turm zurück in den Tsatempel gebracht. Nach ihm war der Keller des Turmes leer, bis auf die vergangenen Leichen von Liscom und der Ritualopfer. Den Kopf des Schwarzmagiers hatte er geborgen. Er ist erleichtert, als er vom Tot Korobars erfährt.
Aurelia setzt ein Schreiben für die Inquisition auf, damit sie schon einmal informiert ist und bittet Delian, voraus zu reiten und das Schreiben zu überbringen.
Unsere Kleidung und unsere Ausrüstung sind vollständig zerstört und gibt einen letzten Hinweis darauf, was hier passiert ist. Liscom hat dem Ort 500 Jahre gestohlen, um mit diesen Borbarad durch die Zeit ins Jetzt zu bringen. Wir schaffen uns einen notdürftigen Ersatz für Kleidung aus den Dingen, die wir hier finden, dann danken wir Tsa für ihren Beistand.
Wir fühlen uns alt, schwer, sind am Rande unserer Belastbarkeit und mein Haar ist jetzt strahlend weiß, nicht das Grau des Alters.
Wir durchsuchen den Tempel und nehmen alles mit, was einen Hinweis auf die Ereignisse hier gibt:
- Codex Saruis in Zelemja verfasst
- Die fünf arkanen Kapitel Hrangar betreffend
- Liber Zhamoricam per Satinav in Zelemja verfasst
- Das Tagebuch der Geweihten
- Ein Heft mit Übersetzungstabellen echsischer Zeichen
- Ein Buch von Bastan Munter: Heimatland, fremdes Land
- Eine schlechte tulamidische Abschrift der Fasarer Orakelsprüche, vermutlich jene Seiten, die Liscom gestohlen hat
Nota Scienta: Fasarer Orakelsprüche
Dann untersuchen wir den Turm. Im ersten Stock können wir ein Fernrohr und einige Goldmünzen bergen. Im Keller sind noch die Elfenbein-Figürchen einer Hornechse und Satinavs. Beide sind nicht magisch, trotzdem nehme ich sie mit. Der Ritualraum ist leer, man kann aber immer noch magische Restspuren erkennen, es war ein unglaublich mächtiges Ritual. Die Analyse der Restspuren zeigt nichts Neues. Die drei magischen Linien, die sich hier kreuzen, sind immer noch vorhanden.
Außerhalb des Turmes finden wir den Schädel Liscoms, wo ihn Delian deponiert hatte. Auch der Schädel zeigt eine magische Reststrahlung, hauptsächlich dämonisch/blutmagisch. Aber die leere Augenhöhle zeigt eine Merkwürdigkeit: grob gildenmagisch, vermutlich alt und tulamidisch, mit einer Hellsicht-Komponente.
Da es bereits Abend ist, übernachten wir noch einmal im Tempel.
Dort, wo einst mein linkes Auge war, breitet sich ein Schmerz aus, es brennt und fühlt sich entzündet an. Und Zwerge hämmern in meinem Kopf.