Am Morgen zeigt sich, dass auch Gryox in einem Traum gestürzt ist und entsprechende Verletzungen davongetragen hat.
Wir diskutieren über Träume und ihre Wirkung auf die Realität.
Vayah berichtet:
- die ersten Elfen haben sich geträumt und sind dem Traum in das Sein getreten
- Bei den Elfen gibt es Traumweber, die Einfluss auf Träume haben
Vayah schafft es genauso wie Firion, Erinnerungen in mir zu wecken, fast Vergessenes aus Vorlesungen wird in meinen Erinnerungen wieder sichtbar
- Träumer werden üblicherweise von Boron oder seiner Gegenspielerin geschickt
- Je realer ein Traum ist, desto gefährlicher ist dieser
- Traumgänger können sich in die Träume Anderer hineinschleichen und diese sogar beeinflussen
- Mögliche Zauber: Sensibar, Blick in die Gedanken, Traumgestalt (primär)
- Norbardische Zibiljas, das Salasandra und Borongeweihte sollen auch in die Träume eindringen können
- Als Traumgänger kann man Träume manipulieren, u.a. indem man gegen den Traumgeber vorgeht
- Als Traumgänger kann man zaubern
- Traumgang ist gefährlich, realer Schaden bis zum Tot ist möglich
Schutz vor Träumen:
- Schlafentzug, Gulmond – Achtung Schlafentzug raubt Kraft
- Traumpulver (fraglich)
- Ruhe Körper
- Einfluss bannen, Beherrschung brechen – nur bei magisch induzierten Träumen
- Göttliches Wirken: Harmoniesegen, Schlaf des Gesegneten, Ruf in Borons Arm
Nota Scienta: Traumgänger
Nota Arcana: Traumgestalt
Nota Arcana: Sensibar
Mit etwas Mühe können wir eine Dörflerin überzeugen, uns zu den Druiden zu führen. Diese (2 ältere Druiden) erwarten uns in einem Steinkreis. Sie haben uns bereits erwartet, da sie wie wir ungute Vorahnungen hatten. Folgendes wissen sie für uns neu zu berichten:
- Vor über 4 Jahren hat einer der Ihren Dartwin bemerkt, dass etwas Mächtiges Unstimmigkeiten in Sumus Laib verursacht
- Im Nebelmond (Boron) erging eine Warnung an alle Druiden in Aventurien, sich gegen das drohende zu wappnen
- Seit dem Tsamond verdichten sich die Anzeichen, dass ein Fluch über das Land hergefallen ist
- Dartwin wollte Sumus Lebensader heilen, aber seither ist er verschwunden
- Es findet ein großer Frevel an Sumus Laib statt, der auch starken Einfluss auf diese Linie der Magie hat
Danach lesen sie ein Orakel aus einem Vogel: Wir werden bald sterben, aber wir werden in hohem Alter sterben. Dann sollen wir gehen, da wir uns beeilen sollen, Rückfragen –etwa zum Schutz vor den Träumen lehnen sie mit Verweis auf die knappe Zeit ab.
Auf dem weiteren Weg nach Dragenfels kommen wir an eine kürzlich zerstörte Brücke, Gryox bittet einen seiner Steinfreunde, eine neue, stabilere zu erreichen und dann darin Heimstatt zu nehmen. Ich hab arg an mich halten müssen, diese Stein-Wesen sind so langsam, da hat man eher Kendra erobert, ehe die sich in Bewegung setzen. Danach ist es still, keine Tiere befinden sich im Wald, die Pferde werden nervös und auch uns ergreift Unruhe. Übriges scheint der Wagenzug aus Saltel noch die Brücke passiert zu haben.
Über eine Hügelkuppe des Weges fliegen Bolzen, ein Mensch flieht und bricht mit einem Bolzen im Rücken vor uns zusammen, es ist Delian von Wiedbrück. Ihm folgt Korobar auf einem untoten Pferd und fordert seinen Gefangenen zurück. Als wir uns weigern, werden wir von kalten Alriks aus Korobars Gefolge angegriffen. Die Untoten haben alle Nägel in den Köpfen. Ich drücke Delian einen Balsam aus meinem Stab in den Rücken, ehe ich mich dem Kampf anschließe. Die beiden Ignifaxen aus meinem Stab scheinen Korobar nur wenig auszumachen, aber sein Ignifax bekomme ich ab. Rorlik beschäftigt die Alrkis, die Korobar schützen, während Armin und Rondrigo die restlichen Alriks angreifen. Aurelia kann mit ihrem Zepter dem Schwarzmagier eine verpassen, ehe er sie mit einem Zauber ausschalten kann. Inzwischen ist Armin heran und setzt dem Nekromanten zu. Schließlich ruft Gryox einen Feuerdschinn der den Nekromanten einäschert.
Ich ziehe die bewegungslose, schreiende Aurelia vom Pferd und halte sie fest, während Rorlik sie mit einem Harmoniesegen vom Fluch befreit. Über den Inhalt von Aurelias Alpträumen im Fluch breiten wir Borons Schweigen.
Der Feuerdschinn besteht darauf, Stab und Dolch des Nekromanten ebenfalls einzuäschern, so brauchen wir uns später nicht weiter darum kümmern. Ich sammle die Nägel aus den Köpfen der kalten Alriks ein. Wenn wir Ruhe und Zeit haben werde ich sie mir anschauen, aber ich gehe jetzt schon davon aus, dass sie wohl am besten der Praioskirche übergeben werden sollten. Daneben finden wir noch Verbandsmaterial, einen Heiltrank, ein Gegengift, sowie Heilkräuter.
Delian ist wieder ansprechbar und kann ein paar Dinge berichten:
- Korobar wurde hoch im Norden in schwarzer Magie unterrichtet
- Er hat seinen Lehrmeister erschlagen
- 1008 hat Delian ihm einen Mengbilar mit Bannpulver in den Laib gerammt, seither ist Korobar nicht mehr der Magie fähig
- Danach hat Korobar seine Seele der Gegenspielerin Borons verschrieben und dabei wieder Zugang zu Magie erhalten, wobei er dabei wohl Lebenskraft zum Zaubern benötigt (das erinnert an den Zwerg in der Gor)
- Korobar hat sich einem neuen Meister angeschlossen, ebenfalls ein Nekromant
Nota Analysis: Nägel
Delian erhält eines der Packpferde und verabschiedet sich. Auf dem weiteren Weg nimmt der Wald eine herbstliche Färbung an, die Pferde sind nervös und wir sind schlapp und müde. Auf einer Lichtung finden wir die Reste einer Wagenburg, verbrannt, etliche Tote, der Bauzug, wie das gestapelte Baumaterial verrät. Die Brandspuren verraten, dass der Überfall vor 1 bis 2 Tagen stattgefunden hat. Die Zahl der Toten lässt vermuten, dass einigen die Flucht geglückt ist.
Wir bestatten die Toten notdürftig, während Vayah und Gryox ein Lager vorbereiten. Der Tag war anstrengend, keinem schmeckt das Essen. Vayah bietet mir einen tiefen, erholsamen Schlaf an, da ich den wohl nötig habe. Ich hoffe, diese Nacht dank ihres Zaubers ohne Träume zu überstehen.