Olporter Tagebuch – Alptraum – 25. Ing. 1015
Olporter Tagebuch – Alptraum – 25. Ing. 1015

Olporter Tagebuch – Alptraum – 25. Ing. 1015

Wir brechen auf, weiter geht es durch die Klamm. Aber die schlägt aufs Gemüt, selbst Fussel ist davon betroffen und mag nicht aufsteigen, um die Klamm von oben zu betrachten. Also gehe ich heute zu Fuß. Als sich schließlich der Weg in der Klamm gabelt, findet Vayah Spuren von Reitern. Diese sind vor zwei Tagen hier abgebogen und weiter dem Wasser gefolgt in die Richtung, aus der der Tote in der Braunenklammer Mühle angeschwemmt worden ist.

Vayah verwandelt sich in eine Taube und erkundet die Gegend. Es dauerte ewig bis sie zurückkehrte. Dabei wurde sie von einem Falken verfolgt, den Gryox mit einer Art steinernem Ignifaxius verscheuchte.

Nota Scienta: Wenn es eine Erz-Repräsentation zum Feuerzauber Ignifaxius gibt, gibt es dann auch Luft und Wasser-Repräsentationen?

Sie berichtet von einem Steinkreis, zu dem uns die Hüter eingeladen haben. Vermutlich die Druiden, vor denen wir gewarnt worden sind. Einige Zeit später erreichen wir den Steinkreis.

Zur Übersicht schreibe ich die Ereignisse am Steinkreis nicht chronologisch, sondern thematisch:

  1. Dämonisch verseuchter Boden: In der Nähe des Steinkreises befindet sich eine dämonisch verseuchte Fläche, die ich analysiere. Hier wurde ein dämonischer Zauber gewirkt, der den Boden verseucht hat, vermutlich ein Pandemonium. Die Repräsentation wirkt bekannt, aber auch wieder nicht, zusätzlich dämonisch durchwirkt von Borons Gegenspielerin. Der Zauber ist sehr gut gelungen und liegt zwei Tage zurück. Vermutlich hat der Wirker ursprünglich eine gildenmagische Ausbildung erhalten, ist dann aber irgendwann falsch abgebogen und sich nun mit Dämonen und Blutmagie beschäftigt, es erinnert mich irgendwie an die magischen Muster der Borbaradianer, die wir in der Gor getroffen haben.  Zusätzlich schwingt eine schamanische Spur in dem Zauber mit, irgendwie nur zur Ausgestaltung und nicht als Basis, vergleichbar mit dem Zuckerguss auf einem vinsalter Törtchen. Ich merke mir die Signatur des Wirkenden.
    Und dann erkenne ich es, hier wurde die Gegenspielerin Borons erfolgreich gerufen. Wir müssen vorsichtig sein. Aber der Steinkreis wurde nicht verseucht, also scheuche ich alle in den Kreis.
  2. Der Steinkreis: Zuerst betritt Gryox den Kreis und ist begeistert von seiner elementaren Macht. Später analysiere auch ich den Steinkreis und kann Gryox nur recht geben. Dies ist ein Ort elementarer Macht, hier fließt Madas Gabe frei und ungezwungen. Dieser Steinkreis ist nur ein Ort einer ganzen Reihe, die wie die Kette eines Giganten wirkt und durch ein magisches Band verbunden ist, vergleichbar aber auch anders als das was wir in der Gor gesehen haben.
    Nota Scienta: was hat es mit diesen Linien von Madas Kraft auf sich und gibt es noch mehr davon?
    Aber irgendwas hat an der Kette gezerrt und versucht, sie auseinander zu reißen
  3. Die Alten: Aus dem Wald kommen zwei Druiden, die uns begrüßen. Sie waren es, die uns eingeladen haben. Sie bestätigen die Analysen, nennen es Satinavs Kette, wobei Menhire die einzelnen Kettenglieder bilden. Sie selber bezeichnen sich als die Hüter der Kette, die sie und ihre Vorgänger seit Jahrhunderten hüten und untersuchen. Seit gut einem Jahr gehen merkwürdige Dinge vor, die sogar die Tiere in die Flucht treibt. So zerbrach vor einem Jahr am ersten Tsa einer der Menhire. Sie deuten es als Zeichen für Satinavs Zorn. Dieses Jahr Anfang Tsa gab es ein Ereignis, als ob ein Gigant einen Pfahl in den Leib der Urmutter gerammt hat. Hier findet ein großer Frevel an der Urmutter und dem Wächter der Zeit statt.
    Ihren toten Gefährten (Todesursache siehe unten) lehnen sie zur Bestattung an einen der Menhire.
  4. Kampf: Delian und seine Söldner hatten hier genächtigt. Dabei wurden sie von einem Magier angegriffen. Dieser wirkte das dämonische Ritual, rammte dem Anführer der Söldner einen merkwürdig schimmernden Nagel in die Stirn. Damit hat er ihn beherrscht, um seine Kameraden anzugreifen.  Im Kampf tötete der Magier einen der Druiden, und nahm Delian und die restlichen Söldner mit. Der Magier war groß, kräftig und hatte wildes schwarzes Haar. Wohl jener Magier, vor dem wir gewarnt worden sind – der Schrecken der Tobimora.

Während die Kameraden schlafen, treibt mich die Sorge um, dass wir direkt neben dem Ort einer erzdämonischen Anrufung nächtigen. Erst ein Lied Vayahs lässt mich in einen unruhigen Schlaf sinken.

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