Olporter Tagebuch – Alptraum – 24. Ing. 1015
Olporter Tagebuch – Alptraum – 24. Ing. 1015

Olporter Tagebuch – Alptraum – 24. Ing. 1015

Wir verabschieden uns von Ayla von Schattengrund und den Bauern und brechen auf. Gegen Mittag erreichen wir Braunsfurt wo wir zuerst den Vogt aufsuchen. Dieser kennt einige Gefahren, die hier lauern:

  • 3 Räuberbarone mit ihren Banden
    • Erkhard von Wilderwald
    • Saustecher von Trollenfeld, wohl ein ehemaliger Holzfäller
    • Irmentraut von Finstern, die sogar Goblins in ihre Bande aufnehmen soll
  • Druiden in der Nähe von Runhag (ich verstehe nicht, wieso dies eine Gefahr darstellen soll)
  • Ein Schwarzmagier, genannt „der Schrecken der Tobimora“, ein Norbarde, soll riesig und sehr stark sein, war angeblich früher in Tobrien aktiv, wo er Boronsanger geschändet haben soll

Laut dem Vogt gibt es hier keinen Baron, der sich dieser Gefahren annehmen könnte. Des Weiteren sei ein Bautrupp unterwegs, den Weg nach Tobrien, genannt Sichelstieg, auszubauen.

Das anschließende Essen im Storchennest wird uns verweigert, nachdem ich mich über die Qualität der Kartoffeln erkundigt habe. Sie müssen genauso schlecht sein wie in Baliho. In der Herzogenstube sind wir die einzigen Gäste, obwohl das Essen gut ist. Die Gefährten verbieten mir über Kartoffeln zu sprechen, aber die gibt es hier Klöße.

Auf dem weiteren Weg passieren wir Dreieichen. In der Taverne herrscht eine zünftige Keilerei, aber wir dürfen nicht anhalten. Außerhalb auf dem Richtplatz hängen zwei Verurteilte, denen Daumen und Zehen abgeschnitten worden sind. Merkwürdiges Land mit merkwürdigen Bräuchen.

Am Abend erreichen wir Elderwalt, wo wir eine Unterkunft suchen. In der Traviakirche erhalten wir den Hinweis auf einen weiteren Räuberbaron – Therkol von Buchenbruch zu Östlingen.

Für die im Storch entgangenen Kartoffeln verlangt Aurelia Entschädigung in Form eine Fußmassage.

In der Nacht befällt mich ein Alptraum von Allmacht, in dem ich die mächtigsten Götter in den Staub zwinge, Städte mit einem Wort zu Staub zerfallen lasse, die Meere in Blut und Flüsse in Schleim verwandle, Berge über blühenden Städten auftürme und die ältesten der Bäume meinem Willen unterwerfe. Meine Legionen sind unbezwingbar, Millionen von Sklaven folgen meinem Befehl, sogar die Bahn der Sterne lenke ich mit meinen Gedanken.

Aurelia versucht mich zu beruhigen, teilt aber mein Entsetzen über den Traum, als ich ihr diesen schildere. Erst später wird mir bewusst, dass ich nicht in einer der üblichen Sprachen geträumt habe. Normal träume ich in thowalisch oder wenn ich im Mittelreich unterwegs bin in Garethi, ich hatte sogar schon zwei oder drei Träume in Isdira. Aber das war eine andere Sprache, eine alte.

Es geht weiter. Auf dem Weg habe ich mich mit Vayah über den Traum unterhalten. Sie hatte einen interessanten Gedanken aufgebracht. Vielleicht war dies der Traum, der eines Anderen, den ich geträumt habe. Zumindest scheine ich mich derart aufgeregt zu haben, sodass Rorlik und Aurelia einen Segen über mich gesprochen haben, um mein Gemüt zu beruhigen.

Da es der ideale Ort für einen Überfall ist und hier mehrere Räuberbarone aktive sind, bitten mich die Gefährten in der Braunenklamm hinaufzufliegen und zu prüfen, ob ein Überfall droht. Das Einzige, was ich ausmache, ist aber ein Händler, der uns entgegenkommt und dem wir an einer passenden Stelle ausweichen müssen.

Gen Abend erreichen wir Braunenklamm, ein pittoresker Ort mitten in der Klamm. Der Müller des Dorfes ist verzweifelt, seine Mühle ist kaputt. Gryox springt sofort zu Hilfe und kann einen Gegenstand lösen, der unter Wasser den Antrieb der Mühle blockiert – eine Leiche.  Wir haben ihn schon einmal gesehen, es war der Anführer der Söldner, die Delian von Wiedbrück  an unserer statt angeheuert hat. Der Kerl ist mit Schwert und Axt bearbeitet worden, dazu kommen tödlichen Brandwunden. Post Mortem wurde ihm ein Nagel oder eine Eisenstange in die Stirn getrieben, Gryox vermeint auch unter Wasser eine Stange in der Stirn der Leiche gesehen zu haben. Irgendetwas ist an den Wunden merkwürdig, daher untersuche ich sie. Sie tragen heptaspärische Einflüsse, speziell die Brandwunden und die Wunde in der Stirn. Hier war die Gegenspielerin Borons am Werk. Wir bringen die Leiche zum Ingerimmtempel und sie erhält den Grabsegen.

Dann finden wir Unterkunft in der Herzogenruh, der Ort an dem Selindian Hal geboren wurde.

Und wieder ereilt mich ein Alptraum: Ich bin auf einer roten Ebene, werde verfolgt, fliehe auf einen grünen Punkt zu und als ich dort ankomme, falle ich in den Punkt hinein (?) – ich bin nicht ganz sicher. Aber ich werde weiter verfolgt.

Am nächsten Morgen stellen wir fest, dass auch Gryox, der Wirt und die Tochter vom Schmied diesen Traum hatten.

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