Nach dem Frühstück lässt Aurelia den Büttel rufen, der einen der Orks mit der Armbrust getroffen hat, damit wir ihn befragen können. Er kann nicht viel berichten, was wir nicht schon wussten. Das auffälligste Neue ist, dass er alleine die Orks verfolgt hat. Schon recht mutig, auch wenn wir uns wundern, wieso die Orks (etwa ein Dutzend) vor einem Menschen fliehen. Wir gewinnen den Eindruck, dass sie einen Auftrag erfüllt und sich danach zurückgezogen haben. Und das Knurren am Waldrand hat ihn so erschreckt, dass er die Verfolgung abgebrochen hat. Was geknurrt hat, konnte er nicht sehe.
Danach untersuchen wir den geschändeten Tempel:
- Er ist verlassen
- Viel Blut wurde vergossen, so wurde der Hochgeweihte auf dem Altar mit seinem Sonnenzepter erschlagen.
- Vergoldete Heiligenfiguren und Roben der Novizen sind noch vorhanden
- Vom Altar wurden die goldenen Kandelaber und PRAios-Statue gestohlen
- Die Roben der Geweihten fehlen
- Das Sonnenzepter des Hochgeweihten fehlt
- Sonnenuhr, Offenbarungen der Sonne (Prunkausgabe), Lieder des PRAios, Gurvanische Choräle, Altarbuch, Prozessionssänfte und Sonnengong fehlen ebenfalls
Was haben die Auftraggeber der Orks vor? Mit den geraubten Gegenständen lässt sich das Abbild eines Tempels erstellen.
Danach reisen wir zum Blaufüchenhof. Aurelia und Boril vertragen sich so überhaupt nicht, was in komplettem Ignorieren gipfelt. Heute ist es dermaßen kalt, dass auch Aurelia in die Kutsche kommt.
Auf dem Weg treffen wir auf eine andere Kutsche am Wegesrand. Kutscher und Pferde sind erfroren, der Kutscher hat eine (inzwischen umgekippte, leere) Schnapsflasche bei sich. Dass die Flasche noch nach Alkohol riecht und es noch keine Fraßspuren von Tieren gibt, deutet darauf hin, dass die noch nicht lange tot sind. Gryox untersucht den Wagen – es gab einen Achsbruch aufgrund des Alters der Kutsche und schlechter Pflege. Rondrigo versucht sich darin, den Toten zu untersuchen und kommt zu der Erkenntnis dass, der sich auf der Kutsche tot gesoffen hat. Ich kommentiere das mal nicht weiter. Wir beschließen, in der nächsten Siedlung Bescheid zu geben, auf dass der Tote sein würdiges Begräbnis erhält.
Es ist schon dunkel, als wir den Blaufüchsenhof erreichen. Zum Teil ist er niedergebrannt, der hintere Teil ist aber noch nutzbar. Im Hof liegt der Vater, im Inneren die Mutter, beide tot. Eine erste, schnelle Untersuchung der Toten im Dunkeln führt zu keinen Erkenntnissen. Inzwischen haben wir uns in der Küche eingerichtet, ein wärmendes Feuer im Ofen entfacht und Gryox kocht mit den Vorräten hier im Haus.
Die Nachtwache hält das Feuer am Brennen und wir müssen in der Nacht am Ofen schlafen oder uns gegenseitig wärmen.