Heute ist es bei Weiten nicht so kalt wie gestern. Nach dem Frühstück untersuchen wir die Toten, was bei Tageslicht deutlich besser gelingt. Erste Erkenntnis, keiner war magisch begabt. Ihre Wunden stammen nicht von Waffen, eher, als ob ihre Haut von Tierklauen aufgerissen worden ist. Auch die Halsschlagader ist aufgerissen, aber dafür ist hier nur sehr wenig Blut, als ob es getrunken worden wäre. Aurelia denkt dabei an Vampire.
Unterdessen sucht Gryox den Jungen. Dieser ist nicht aufzufinden, aber es fehlen Decken und warme Klamotten. Gryox vermutet den Jungen im Wald, in seinem „Versteck als Räuberbaron“. Wir machen uns auf die Suche, finden das Versteck, aber nicht den Jungen. Da wir nicht weiter kommen, ruft Gryox einen Dschinn des hiesigen Waldes. Der erscheint in Form eines Eichhörnchens und sucht für Gryox den Jungen. Als Dank bekommt er Nüsse, die wir in der Zwischenzeit von Hof holen. Leider kann auch der Dschinn den Jungen nicht finden.
Nota Scienta: Die Dschinne, die Gryox ruft, sind ungewöhnlich. Hängt Art und Erscheinung eines Dschinns von der magischen Ausrichtung des Rufenden ab? Wenn ja, wie?
Nach der vergeblichen Suche machen wir uns auf den Weg nach Braunfurth. Unterwegs tragen wir unser Wissen über Vampire zusammen:
- Sie rauben Sikarian (Lebensessenz)
- Es gibt verschiedene Vampirarten
- Klassische Vampire: Sie werden dem Namenlosen zugeordnet, ihre Herkunft soll bis ins vierte Äon zurückreichen
- Erster Vampir wurde wohl vom NL selbst geschaffen
- Legendäre Vertreter: Walmir von Riebeshoff (wohl vernichtet) / Zerwas (Henker von Greifenfurt – verschollen) / Lucanius von Vinsalt (Alchemist, hat eine andere Unsterblichkeit gefunden als erhofft, wird in Grangor vermutet)
- Vampire können keine Elfen zu Vampiren machen, ob es bei Zwergen klappt ist unbekannt
- Feylamia / Elfemnvampire wurden nicht vom NL, sondern von Pardona um 0 BF geschaffen
- Bekannte Vertreter: Thantor (wohl vernichtet), Antalva lässt Himmel kreischen
- Lamifaar – Schwarzfeen
- Nachtalpen / Ruhelose Seelen von Verbrechenr, die Sterblichen Lebenskraft rauben, um dereinst menschliche Gestalt annehmen zu können
- Die Meisten haben einen Fluch der Götter, sie sollen gegen unterschiedliche Aspekte der Götter empfindlich reagieren – auf was ist unterschiedlich von Vampir zu Vampir
- Sie sammeln Lebensenergie durch das Trinken von Blut. Das Blut ist dabei nur Übertagungsmedium für Sikarian
- Sikarian ist flüchtig, Vampire sind gezwungen regelmäßig neues Sikarian zu sich zu nehmen
- Am besten geeignet gelten jüngere Menschen (da es aus den Menschen im Laufe des Lebens entwicht), bei jungen Erwachsenen ist Sikarian am besten entfaltet
Das Wetter und die aufgeregten Bewohner von Isenklamm zwingen uns zum Anhalten. Wir kommen beim Großbauern und Dorfschulzen Leugrimm von Eschenfold unter. Dieser weiß einiges zu berichten:
- Der Junge vom Blaufüchsenhof wurde nicht gesehen
- Über das Geschehen am Blaufüchsenhof gibt er sinnlose Schauermärchen zum Besten
- Mitte Rondra wurde der Frohnbauer Erbold vom Schlag getroffen, sein Grab wurde geöffnet, Asche wurde in der Nähe gefunden
- In Isenhöh soll vor ein paar Tagen einer aus dem Grab heraus gekommen sein
- Umtriebe in Reihersried: die Frau des Dorfschulzen ist verschwunden, ein Aschehaufen wurde gefunden, jetzt ist eine Kräuterfrau verschwunden, auch hier gab es einen Aschehaufen, Anfang Travia ist eine Efferdgeweihte verschwunden, hier gab es einen Aschehaufen im Efferdtempel
Achtung: das selbst gebraute Bier ist dünn und schlecht.