Travia
Hach – das Gauklerfest ist immer wieder eine Reise wert. Bin mit Rorlik rechtzeitig in Khunchom eingetroffen. Der 30. Travia ist immer der schönste Tag am Fest. Und vielleicht findet sich ja eine schöne Gauklerin, die Rorlik auf andere Gedanken bringen kann.
30. Travia
Ein interessanter Tag. Wir haben unser Abenteuer gefunden.
Der Tag begann wie es sich für den 30. Travia in Khunchom gehört. Wir haben das Fest genossen bis in der Nacht eine der bekanntesten Gauklerfamilien von Dämonen gehetzt eingetroffen ist. Sie waren am Rande der Gor von Dämonen überfallen worden, haben dabei einen ihrer Wagen mit zwei ihrer Söhne und ihren Führer verloren und konnten nur mit knapper Haut entkommen.
Schnell fand sich eine Gruppe, fast möchte ich sie Helden nennen, die den Gauklern versprochen hat ihre Söhne zu suchen.
Neben Rorlik und mir waren das die Elfe Alari lauscht dem Wind und der Zwerg Gryox, der mich irgendwie zu kennen schien, ich weiß aber nicht woher. Ein tulamidischer Prinz tauchte ebenfalls auf. Er stellte sich als Armin di Basra vor. Dabei war er weit weniger überheblich, als damals in Grangor wo sogar die Momantos ihm ausgewichen sind.
Der Karawanenführer Rafim bot an die Gruppe zur Gor zu führen und die passende Ausrüstung zusammenzustellen. Dazu wollte der Geschichtenerzähler Bukar uns auch begleiten, da er meinte dies würde eine gute Geschichte ergeben.
Zu guter letzte mischte sich noch eine garether Praiota mit ihrem Leibwächter ein. Aurelia Glorfacta von Gareth und Rondrigo von Sank Parinor, mögen die Götter geben dass dies gehen wird mit solchen Gefährten.
1. Boron
Zwei thorwaler Äxte sind immer ein gutes Argument, aber blindlings gegen Dämonen anzurennen ist keine gute Idee. Mit dieser bunt gemischten Truppe kamen wir überein den Tag für Vorbereitung und Spurensuche zu nutzen.
Aurelia und Rondrigo wollten im Hesindetempel nachforschen, Armin bei Ortskundige und Gaukler nachfragen, Alari und Gryox wollten den merkwürdigen Geschichtenerzähler und Gaukler befragen. Rorlik hat mich zur Akademie begleitet.
Die Nachforschungen ergaben ein schlüssiges aber auch beunruhigendes Bild. Der Führer der Gaukler, Urdo von Gisholm, war ein ehemaliger Straßenräuber und stand im Dienste von Liskom von Fasar, der ehem. stellvertretenden Spektabilität aus Fasar, einem Borbaradianer. Vermutlich hat er die da Merinals in die Falle gelockt und ihre Söhne Colon und Chemio so seinem Herrn zugeführt. Vermutlich wird sich noch ein Zwerg in Liskoms Gefolge befinden. Gerüchten zufolge soll sich Liskom aber in Selem aufhalten wo er an Bastrabuns Bann forscht. Diese Spur hier führt aber in die gorische Wüste, wo einst Rohals Armee die Festung Borborads geschliffen haben soll, Rohal und Borbarad entrückt worden sind und niemand von der Armee zurückgekehrt ist. Vermutlich gibt es hier seither einen Spährenriss.
Ich weiß nicht was die Anderen noch vorbereitet hatten, aber ich konnte die Schuppe eines Westwinddrachen erwerben. Ich habe einen Dschinn gebeten, diese Schuppe als Heimstatt zu wählen und uns zu begleitet. Wenn es gegen Dämonen geht ist es immer gut einen Dschinn in der Hinterhand zu haben.
2. Boron
Heute ging es los. Fast alle wollten reiten, nur Gryox lässt sich in einer Liege transportieren, die an Stangen von seinem Pferd gezogen wird. Dass ich en Flugfell stattdessen verwende hat sichtbares Erstaunen ausgelöst, aber warum nur? Fussel ist viel praktischer als ein Pferd. Die Praiota sah aus, als ob sie das Fell auf der Stelle verbrennen wollte.
Der erste Tag verlief ereignislos und am Abend kehrten wir in Chefe ein.
3. Boron
Heute ging es bis Temphis. Die Reisegefährten haben sich scheinbar an Fussel gewöhnt, selbst die Praiota übt sich desbezüglich in Ignoranz.
Kurz vor Temphis lauerten uns ein paar Straßenräuber auf. Rorlik, Rondrigo und Armin sind begnadete Kämpfer und der Rest von uns kann sich seiner Haut wirksam erwehren. Das Unterfangen hat Aussicht auf Erfolg und die Räuber waren schnell aus dem Weg geräumt. Der einzige Verdruss trat bei Aurelia auf, da sie nicht ihrer Erwartung gemäß behandelt wurde als wir die gefangenen Räuber den örtlichen Bütteln übergaben.
4. Boron
Nach einem ereignislosen Tag haben wir am Abend Ehristar erreicht. Wie praktisch ist doch so ein Flugfell, das kann man zusammengerollt über dem Rucksack tragen. Die Gefährten hingegen mussten ihre Pferde für die kommenden Tage untergestellt und wir haben uns eine Unterkunft gesucht.
5. Boron
Wieder so ein ereignisloser Tag, lediglich die Gegend wird trockener und das Plateau der Gor ragt in der Ferne vor uns auf. Am Abend war es Alari, die einen geeigneten Lagerplatz gefunden hatte.
6. Boron
Heute haben wir den Rand der Gor erreicht. Nach einiger Suche gelang es uns sogar den Wagen der da Merinals zu finden. Eine Leiche die einen schrecklich tot gestorben ist war darin, vermutlich der jüngere der vermissten Söhne. Also konnte noch einer der Söhne leben, immerhin ein Hoffnungsschimmer. Der Wagen war auf einer Seite merkwürdig blank poliert und die Pferdekadaver waren nur noch blank geschliffene Knochen. Wir haben Chemios Leichnam geborgen und ihm ein würdiges Grab geschaffen, wie gut dass wir Diare dabei haben.
Alari hat einen guten Lagerplatz gefunden, von Bäumen geschützt und mit einer Quelle. Sie hat ein Händchen für Lagerplätze. Irgendwann setzte ein Heulen ein und roter Sand ergoss sich von der Gor. Wenn das regelmäßig passiert ist klar wieso der Wagen und die Pferdekadaver so aussehen.
7. Boron
Die letzte Wache bemerkte rechtzeitig die sich nähernden Khoramsbestien und wir konnten sie gebührend empfangen. Wie auch schon gegen die Räuber zeigte auch Bukar eine starke Leistung im Kampf und Alari verwandelte ihre Ziele wieder in Igel.
Nachdem die Schrammen versorgt waren kümmerte sich Gryox um das Frühstück, dann füllten wir noch einmal die Wasserschläuche und machten uns an den Aufstieg. Leider war Rafim selber noch nie in der Gor, lediglich bis zur Gor kannte er die Wege. So mussten wir den Weg erkunden. Wir fanden eine Klamm die zuerst recht vielversprechend war, sich aber am Ende aber als unpassierbar erwies. Mit Fussel erkundete ich die Umgebung und fand einen anderen Weg, der passierbar erschien. Also drehten wir um und wählten diesen Weg.
Eine Art Geröllfeld bei einem steileren Anstieg kostete eine Menge Kraft. Uns gegenseitig ziehend und schiebend konnten wir es überwinden. Hui, Aurelia hat einen knackigen Hintern. Sie sollte das nicht immer so in ihrer Robe verstecken.
Später fanden wir Stück Mantelstoff, der noch nicht komplett zersetzt war, wir sind also am richtigen Weg. Dann liefen uns ein Ghul und ein untotes Schlachtross über den Weg, denen wir den Weg zu Boron geebnet haben.
Später stießen wir auf eine Nekropole im Fels. Das Tor war aufgebrochen und der Frieden der Toten ist nicht mehr gegeben. Hier werden wir die Boronkirche nach unserer Rückkehr nach Khunchom informieren. In der Nekropole stand eine Stele mit folgender Inschrift:
Den Bezwingern Borbarads
Den Helden der scharzen Feste
Mögen ihre Seelen in Frieden ruhen
Mögen die Krallen des Raben den Sterblichen treffen,
der ihre Ruhe stört
Gegeben im Jahre 11 des Kaisers Eslam
Khalid al’Ghunar, Diener Borons
Nach dem Versuch, wieder etwas Ordnung zu schaffen ließen wir die Nekropole hinter uns und nachdem wir den Strom roten Sandes überstanden hatten versuchten wir uns in der Klamm ein halbwegs erträgliches Nachtlager zu schaffen.
8. Boron
Es dauerte gar nicht mehr lange und wir konnten am Ende der Klamm endlich die gorische Wüste betreten. Mühselig haben wir uns einen Weg gebahnt, immer mit den Stöcken den Boden vor den Füßen abgetastet, da ein steter Strom aus rotem Sand die Sicht auf den Grund versperrt. Man hat das Gefühl der Sand kriecht in jede Öffnung und es ist elendig trocken. In der Ferne konnten wir einen Turm ausmachen, der in unserer vermeintlichen Richtung liegt. Je näher wir kamen, deto deutlicher wurde dass es kein Turm ist sondern lediglich eine Steinsäule. Gegen Abend habe wir diese Säule dann erreicht und in Augenschein genommen. Gryox als Experte für Gestein konnte bestätigen dass sie hier normal ist. Das einzig Auffällig war ein Geierpärchen dass hier sein Nest hat. Entweder sind sie hier ungestört und verlassen tagsüber die Wüste oder es gibt hier doch leben, dass sich vor uns verbirgt.
Am Fuße der Säule hat Alari einen halbwegs geeigneten Platz zum Lagern gefunden.
9. Boron
Wieder einmal haben die Thorwaler die Hundswache übernommen. Auf irgendwen muss man sich ja verlassen können. Gegen Ende der Wache, die komplett ereignislos verlaufen war, hat mich der Nachthimmel in seinen Bann gezogen. Während die Gefährten ihre Wache übernommen haben und Rorlik sich schon wieder schlafen gelegt hatte, habe ich mich näher mit Nachthimmel befasst. So klar und deutlich sieht man phexens Sterne selten. Etwas war merkwürdig daran, was meine Neugier weckte und ich Kraft fließen ließ. Es zeigten sich Kraftlinien, die an einem Fernen Punkt in der Wüste, nord-östlich von uns zusammen laufen. Eine nähere Analyse hat ergeben, wie wenig ich doch von dieser Art der Magie weiß. Die Kraftlinien müssen uralt sein, eine Repräsentation oder Vergleichbares war nicht zu erkennen. Vielleicht sind sie ja pure Kraft Madas, so klar wie sie waren. Und wenn die Gerüchte stimmen dass beim Kampf zwischen Rohal und Borbarad ein Sphärenriss entstanden ist kann es durchaus sein dass die Linien aus diesem Riss ihren Weg in unsere Sphäre finden.
Ich hab keine Ahnung wie Gryox es geschafft hat hier ein – angesichts der Situation – überrschend schmackhaftes Frühstück zuzubereiten. Danach haben wir uns weiter gequält. Langsam stellten wir uns die Frage was wir machen wenn das Wasser ausgeht. Unvermittelt tat sich unter unseren Füßen eine Grube unter dem fließenden Sand auf. Ohne die Stecken wären wir möglicherweise hinein gefallen. So haben wir angeseilt einer nach dem Anderen die Grube durchquert, unterhalb des Sandes. Es war merkwürdig wie der Sand über unseren Köpfen dahin geschwebt ist, selbst ein Hindernis wie ein Stock konnte den Sand nicht dazu bringen herab zu fallen. Doch abgesehen von einem leicht schwefeligen Geruch war hier nichts Besonderes. Habe zwei Steine mitgenommen, wer weiß wofür man die gebrauchen kann.
Am Abend haben wir eine Steinformation erreicht die aus der Ferne wie eine Kralle aussieht. Einige Steine waren bedeutungslos, doch etwas weiter erhob sich eine steinerne Erhebung von etwa einer halben Meile im Durchmesser und sicher 150 Schritt hoch. In dieser war ein verhängter Eingang eingelassen zu dem sich ein Weg aus dem fließenden Sand erhob. Auf dem Weg waren sbreite Schleifspuren zu sehen, als ob etwas schweres hier entlang gezogen worden ist. Sofort hatte unsere Praiota den Verdacht dass dies Spuren des Dämons sind, der den Jungen entführt hat.
Und wieder war es Alari, die einen geschützten Ort für ein Lager fand. Ich gebe es auf in ihrer Anwesenheit nach einem Lagerort zu suchen. Egal wie gut der Ort ist den ich finde, sie findet einen deutlich besseren.
Nachdem wir das Lager errichtet und die Vorräte, speziell das restliche Wasser geprüft hatten habe ich den Felsen im Licht des untergehenden Praiosmals mit dem Fernglas untersucht. Dabei konnte ich keine Fenster, Wachnischen oder dergleichen erblicken. Anschließend schlich sich Alari, grazil wie es nur eine Elfe kann, zum Vorhang für eine erste Untersuchung. Dahinter war ein von einer schwebenden Kugel bläulich beleuchteter Gang an dessen Ende ein weitere Vorhang war, der jedoch mit Zeichen umgeben war. Diese Zeichen waren uns allen unbekannt, doch hatten Aurelia und ich den Eindruck dass es sich um alte magische Zeichen handeln könnte, wie sie seit den Magierkriegen vergessen sind.
Doch auch wenn die Symbole alt sind, der Ledervorhang muss jünger sein, sonst wäre er längst zerfallen. Daher muss die Höhle hinter dem Vorhang bewohnt sein und dort muss es somit auch Wasser geben. Während Rafim, Gryox und Rondrigo das Lager sicherten betrat der Rest die Höhle.
Die Leuchtkugel ist so offensichtlich magisch, dass eine Untersuchung erst einmal unnötig war. Aber an Deck könnte sie nützlich sein. Wenn wir den Jungen gefunden haben werde ich schauen ob sie sich mitnehmen lässt. Stattdessen habe ich mich mit den Symbolen beschäftig. Ein erster Blick zeigte die erwarteten magischen Muster. Ein Analys legte dann die Schönheit dieser Muster aber auch ihre Verderbtheit offen. Die Magie war nicht einfach zu greifen, denn sie zeigte sich nicht in einer mir bekannten Repräsentation, erinnerte aber dann doch irgendwie an Gildenmagie. Die Zeichen bildeten ein zusammenhängendes magisches Konstrukt aus Beherrschung und Einfluss, dass noch eine magische Komponente benötigt. Das astralblaue Leuchten war umschlossen/vermengt mit einem Rot, dass die Verwendung von Lebenskraft zeigt. Spontan musste ich an Sklavenringe als materielle Komponente denken.
Leider scheiterte der Versuch kläglich, mir die magischen Muster so einzuprägen dass sie in der Halle des Windes zur magischen Forschung beitragen könnten. Ich brauchte etwas um meinen Geist wieder zu sammeln um meinen Gefährten berichten zu können dass die Zeichen keine Gefahr darstellten da nur die materielle Komponente die Gefahr auslöst.
Beim Durchschreiten erlebten wir dann eine Überraschung. Bukar, der als Letzter den Vorhang passierte brach vor Schmerz zusammen. Dabei konnten wir zum ersten Mal einen Armreif an seinem linken Handgelenk erblicken, dass aus einem unbekannten Metall gefertigt war und auch entsprechende Zeichen aufwiese. Der Armreif scheint verschweißt zu sein, zumindest ist er nicht abzunehmen. Wir haben den Sklavenring gefunden.
Das Schwinden der Schmerzen brachte bei Bukar weitere Erinnerungen hervor. Er war hier Gefangener von Liskom und musste hier, in einem Bergwerk arbeiten. Der Ring hielt ihn hier gefangen. Liskom selber wohnte hier nicht, hielt hier aber Sklaven zur Arbeit im Bergwerk. Wie Bukar die Flucht gelungen ist entzieht sich weiter seiner Erinnerung.
Wir befanden uns in einem größeren, rechteckigen Raum von dem in jede Richtung ein Gang abging. In der Mitte stand ein großer steinerner Trog der etwa halbvoll mit Erz war. Die Schleifspur endete kurz vor dem Trog und war breiter. Vielleicht hat die Praiota ja Recht ihrer Vermutung eines Dämons. Leider, oder besser zum Glück hab ich zu wenig Ahnung von Dämonen um das bestätigen oder widerlegen zu können. Hölzerne Gleise kommen aus dem Gang gerade aus, die nach Rorliks Untersuchung in Gebrauch sein müssen.

Also folgten wir zuerst dem rechten Weg. Nach wenigen Schritten befinden sich wieder diese Zeichen und Bukar beschließt im Gang auf uns zu warten. Der Gang führt zweimal Treppen hinab und endet vor eine Tür mit eben diesen Symbolen die wohl den Zugang allen Unbefugten verwehren sollen. Zusätzlich ist sie mit Dämonenfratzen bestückt. Trotz meiner Warnung will Aurelia weiter und versucht erfolglos die Tür mit ihrem Sonnenzepter zu öffnen. Ein Ignifax aus der Tür überzeugt sie dann, den Versuch abzubrechen. Einen Moment überlege ich ob das wohl die einzige magische Sicherung wäre und jetzt gefahrlos die Tür geöffnet werden kann bevor sich der Zauber wieder aufgeladen hat. Angesicht der vielfachen Verwendung dieser magischen Symbole ist es mehr als unwahrscheinlich. So verwarf ich diesen Gedanken, verarztete Aurelias Bein, dass sich kein Wundbrand ausbreiten kann und folgte ihr als sie den Gang zurück humpelte.
Nun wählten wir den Gang links. Auch hier fanden wir die Runden im Gang und erneut blieb Bukar zurück. Etwas weiter dahinter war ein Vorhang, hinter dem wir Stimmen hörten.
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(11.11.22)
Das Erste was wir merken als wir den Vorhang zur Seite ziehen ist ein elender Gestank, der besonders Alari in ihrem feinen Elfennäschen beißt und so bleibt sie vorerst bei Bukar. Hinter dem Vorhang ist ein Raum der einige Sklaven als Schlafstätte dient. Die Sklaven sind in einem erbärmlichen Zustand, einer liegt vermutlich tot auf seiner Pritsche. Alle tragen die Sklaven-Armbänder und ignorieren uns bis wir sie ansprechen. Ich gebe mich als Freund von Liskom, ihrem Meister aus worauf sie freundlich und freigiebig antworten. Sie glauben freiwillig hier ihrem Meister Liskom zu dienen. Sie bieten mir sogar von ihren kargen Vorräten an Wasser an, ich muss die Rolle weiter spielen und trinken einen Schluck von der Schwefelbrühe die sie Wasser nennen. Sie erzählen mir dass der Meister nur selten hier vorbei kommt und sie nicht wissen wo er sonst ist. Außerdem sprechen sie von mehreren Wächtern, die sie beschützen. In Wahrheit ist es wohl weniger beschützen als bewachen. Der Ring muss mächtige Beherrschung beinhalten. Es reizt mich, dies ausgiebig zu untersuchen, aber ich glaube wenn wir Liskom stellen werde ich meine Kraft anderweitig benötigen. Also heißt es sparsam sein, die Sklavenringe laufen ja nicht weg.
Während ich mit den Sklaven rede schnauft Aurelia deutlich hinter mir, sie scheint es nicht zu mögen dass ich die Tatsache leicht verdrehe wie wir zu Liskom stehen. Rorlik kann sie etwas beruhigen und sie grummelt nur noch vor sich hin.
Der Sklavenraum hat zwei weitere Ausgänge, einer gerade aus und einer rechts. Plötzlich erscheint aus dem rechten Eingang ein widerliches Hrangargezücht, ein Menschlicher Oberkörper mit dem Rumpf einer Riesenschlange. Während unsere Kämpfer vorstürmen will ich ihnen einen Vorteil verschaffen und das Vieh blenden. Der Blitz ist zwar nicht perfekt aber doch gut gelungen. Ich spüre wie sich Madas Gabe entlädt und an dem Ding einfach zerbröselt. Was auch immer das ist, Magie wird hier kaum weiter helfen. Alari hört den Kampflärm, kann sich überwinden und kommt hinzu. Kaum ist das Vieh tot, erscheint aus dem Gang ein weiteres. Frustriert und mit dem Gefühl der Nutzlosigkeit sichere ich dem Rest den Rücken und beobachte die Sklaven. Sie haben sich auf ihre Pritschen zurückgezogen und greifen nicht ein. Als auch das Vieh tot ist nehmen wir die Beiden näher in Augenschein. Es sind tatsächlich Chimären, durch finsterste Magie geschaffenes Hrangargezücht. Während ich erkläre was das für Zeug ist (Lebewesen mag ich das nicht nennen) bemerke ich dass Aurelia meine Sicht auf Hrangargezücht teil. Ich glaub das ist das erste Mal dass ich mit Praiosdienern vollständig einer Meinung bin. Die Nachfrage von Gryox bringt ans Licht dass diese Brut bei den Zwergen Drachengezücht genannt wird. Muss ich mir merken, das Wissen kann irgendwann mal nützlich sein.
Rondrigo hat im Kampf einen schweren Treffer erhalten, so bleiben er und Alari zurück, die ihn verarztet während wir dem Gang folgen aus dem diese Brut erschienen ist. Nach einiger Zeit öffnet sich zur Linken eine Tür zu einer ehemaligen Küche. Ein großes Lager nimmt den größten Teil des Raumes ein, wir schätzen bis zu vier Wesen dieser Brut könnten hier lagern. Abgesehen davon können wir nichts weiter in dem Raum finden, auch hat der Raum keinen weiteren Ausgang. Gryox lässt sich von Rorlik zu der blauen Kugel hochheben die diesen Raum beleuchtet. Eigentlich will er sie mitnehmen, aber meint sie fühlt sich komisch an und lässt es sein. Später grübelt er über einen Fang-Mechanismus. Gute Idee Herr Zwerg, wenn das klappt will ich auch so eine Kugel.
Alari und Rondrigo haben inzwischen aufgeschlossen und gemeinsam lassen wir die Küche hinter uns in dem Wissen weitere Brut zerhacken zu müssen. Der Gang führt in einem Bogen abwärts und endet in einem Kuppelsaal der von etlichen blauen Kugeln beleuchtet wird und über mehrere Luftschächte mit frischer Luft versorgt wird. In der Mitte befindet sich ein Loch über dem ein Kran hängt, der von zwei Sklaven im Antriebsrad betrieben wird. Weiter hinten im Raum ist ein Gebilde dass Gryox sofort als Hammerwerk identifiziert. Ein weiterer Weg führt aus dem Kuppelsaal, dieser Weg hat Gleise, vermutlich führt er zurück in den Vorraum mit dem steinernen Trog. Als wir weiter in den Raum vordringen, ertönt ein Gong und eine weitere Brut stellt sich uns zum Kampf. Kaum ist diese erlegt kommt noch eine auf uns zu. Auch diese führen wir ihrem gerechten Schicksal zu. In den beiden Kämpfen wurden Rondrigo erneut und Rorlik schwer getroffen. Noch im Kampf löse ich für jeden einen Balsam aus meinem Zauberstab um ihr Leben zu schützen. Nach dem Kampf verbinde ich Beide.

Ich mache die Gefährten darauf aufmerksam dass ich keinen weiteren Balsam im Stab mehr habe und dass sich ab jetzt etwas vorsichtiger sein müssen. Das löst eine Belehrung der Praiota über ungefragten und ungebetenen Magieeinsatz aus und sie verbittet sich jeden Einsatz von Magie zu ihrem Schutz, selbst wenn es sie das Leben kosten sollte. Was läuft bei den Praioten falsch?
Wir durchsuchen den Kuppelsaal, aber es sind verbirgt sich hier kein weiteres Hrangargezücht. Die Sklaven wissen nur dass sie das Gestein heraufholen und im Hammerwerk zertrümmern, haben aber keine Ahnung um was es sich handelt. Gryox weiß auch nicht was für ein Erz das ist, aber es ist wohl magisch und der Armreif der Sklaven ist daraus gemacht.
Ein Rumpeln aus dem Vorraum lockt uns dorthin, der Anblick ist ekelig. Die erzgefüllte steinerne Lore wird von einem zweigehörnten Schleimdämon abgeholt und durch eine neue ersetzt. In der neuen Lore ist frische Verpflegung und wir können unser Wasser auffüllen.
Unvermittelt kehren weitere Erinnerungen Bukars zurück. Er sei ein Diener Tecladors, der von seinem Herrn hergeschickt worden ist. Warum weiß er aktuell aber (noch) nicht. Er wurde von Liskom überwältigt, konnte aber fliehen da sein Wille durch seinen Herrn gestärkt ist. Teclador selber ist mit der Gabe der Prophezeiung gesegnet und kann bereits handeln bevor Anderen überhaupt bewusst ist dass Gefahr droht.
Nota Scientia: Alten Drachen
Wir durchsuchen die letzten Räume, es sind ungenutzte Unterkünfte für Sklaven die bereits verfallen sind. Scheint so als ob hier früher mehr Sklaven schuften mussten. Ich frage mich wie lange das wohl her ist.
Nota Arcana: Passender Zauber
Währenddessen befreit Gryox Buxar von seinem Sklavenring, wir kommen gerade rechtzeitig dazu das Ende des Rituals zu beobachten. Er hat einen elementaren Diener des Erzes gebeten den Ring zu sprengen. Der kleine Kerl kann den Ring sprengen, ist danach erschöpft und mault dass das Metall verdorben sei. Jetzt bemerkt sogar die Priota dass Gryox Magie wirken kann. Da Gryox der gesprengte Ring nicht interessiert nehme ich ihn mit. Später am Abend trenne ich die beiden Stücke und lagere sie getrennt zwischen meinen Sachen.
Nota Analysis: Metall Untersuchen, Glyphen analysieren
Nota Patria: In die Runjakso bringen, vielleicht kann die Magie der Glyphen entschlüsselt werden
10. Boron
Nach einer kurzen Erholung im Lager folgt Alari am nächsten Morgen der Schleifspur die der Dämon hinterlassen hat, wir folgen ihr. Unterwegs passieren wir einen sechsseitigen Monoliten in dessen Schatten wir rasten. Am Abend findet Alari wieder einen gute n Platz für ein Nachtlager im Schatten eines Monolithen. Gryox schneidet mit einem Obsidian-Messer etwas aus dem Basalt, schnitzt eine kleine Figur und einen Schmetterling für Alari. Spannende Form der Magie , ich versuche nicht zu auffällig zu starren während ich das beobachte. Hrangarverfluchter Walfänger, mit zwei Augen wäre das unauffälliger. Später rage ich ihn warum er nicht die Ringe mit dem Messer durchgeschnitten hat. Er meint das geht nur bei unverarbeitetem Erz.
11. Boron
Hundswache mit Bukar, ich kitzle etwas seine Erinnerungen, weiter Brocken werden von Boron freigegeben: Teclador hat Bukar geschickt umd Liskom zu stoppen, da sein Tun Tecladors Aufmerksamkeit geweckt hat. Und er weiß mehr über Liksom zu berichten: Liskom entstammt einer wohlhabenden fasarer Händlerfamilie, hat selbst deine Magie entdeckt, hatte neben seiner Ausbildung in der fasarer Akademie noch einen Hauslehrer, ist nach seiner Ausbildung viel gereist, hat sich dabei von der normalen Magie entfernt und sich der borbaradianischen Denkschule der Magie zugewandt. Eine Denkschule, die magisch unbegabten den Zugang zu magischem Wirken ermöglichen soll.
Nota Scientia: Wie gefährlich ist borbaradianische Magie?
Linsen, immer nur Linsen. Inzwischen würde wohl sogar der aranische Prinz Armin lieber zu Surströmming greifen.
Der Aufbruch war schwierig, Alari wollte plötzlich eine andere Richtung einschlagen, genau dorthin wo die magischen Linien am Himmel deuten. Wir musten lange diskutieren bis wir die ursprüngliche Richtung wieder aufnehmen konnten. Gegen Abend haben wir einen Ring aus Obelisken entdeckt, der regelmäßige Abstand zeugt davon dass sie künstlich so aufgestellt worden sind. Die Obelisken stehen in etwa 30 Schritt Abstand zueinander und bilden einen etwa 4 Meilen durchmessenden Kreis auf einer Erhebung, einem kleinen Damm gleich. Die Schleifspur ist hier wieder zu sehen, wir sind richtig. Der Damm umschließt eine Senke. Das Durchschreiten des Ringes kostet Kraft und nicht alle wollen folgen. Bukar bricht bei dem Versuch zusammen und zertrümmert mit der Hand dabei einen Stein. Erst jetzt erkenne ich an den Obelisken Glyphen, ähnlich denen im Bergwerk.
Leider habe ich nicht hingesehen als Bukar durch den Kreis getreten ist, aber er wurde von einem Blitz getroffen und ist zusammengebrochen. Aurelia fragt ob ich auch nicht-magische Heilung beherrsche und Bukar helfen kann. Hallo, wer hat ihr Bein verbunden?
Bukar meint weitere Erinnerungen gefunden zu haben, manche seiner Worte ergeben dabei durchaus Sinn. Liskom ist hier im Tal in seinem Turm und will seinen Herren Borbarad zurück in die Welt zurückholen. Dafür braucht er ein Gefäß (den entführten Gaukler?) und allerlei Zutaten, u.A. einen Karfunkel. Eine Rückkehr Borbarads würde den Lauf der Zeit ändern und muss verhindert werden. Doch gleichzeitig ist Bukar von Boron verlassen, er behauptet auf einmal, kein Gesandter Tecladors zu sein sondern Teclador selber, der sich in einen Menschen verwandelt hat und ihm sei der Karfunkel von Liskom gestohlen worden. Aurelias Blick entsprach dem was ich mir bei den Worten gedacht habe.
(22.12.2022)
Das Gelaber von wegen ‚Gesandter des Teclador‘ war schon gutes Seemannsgarn, aber Teclador selber … Klar doch. Aber das Zertrümmern eines Steines mit der bloßen Hand hat dann doch meine Neugier geweckt. Der Odem gleitet locker wie noch nie über die Zunge
– blind –
Rohe astrale Kraft, wie der Blick in eine arkane Sonne, nicht die filigranen Fäden die ein einzigartiges astrales Geflecht bilden. Darüber kann ich für einen Moment Reste von zwei feinen astralen Gebilden erkennen die von der Stelle ausgehen an der Bukar den Armreif getragen hat. Dann kapitulieren meine Sinne und ich bin blind, magisch und derisch. So zeigt sich also die astrale Form eines alten Drachen. Danach habe ich nur verschwommene Erinnerungen. Irgendwie muss es der Rest durch den Obeliskenring geschafft haben und ein Nachtlager wurde erreichtet.
12. Boron
Am nächsten Morgen bin ich immer noch blind und bin dem Rest der Gruppe mehr ein Hindernis als Hilfe. Was sie erzählen ist das Tal 2 x 3 Meilen groß, es gibt Hütten, Felder, Bäche und Seen aber auch Wälder und eine feuchte Wärme steigt aus dem Tal und trägt den Geruch von Tieren, Wald, Schwefel und Schmiedefeuer mit sich. Wo wir und befinden soll ein Kran sein, der jedoch von unten bedient wird. In einer Gerätehütte findet Gryox Material für ein Konstrukt mit dem er uns ablassen kann. Die Gruppe beschließt das Tal zu umrunden und im Morgengrauen unbemerkt an einer geeigneten Stelle abzusteigen. Am Nachmittag kehrt mein Augenlicht langsam zurück, aber alles ist rot gefärbt. Bin gespannt wie lange es dauert bis sich mein Auge davon erholt hat. Mühsam trotte ich hinter den Anderen her, bis wir gegen Abend die Stelle zum Abstieg erreichen.
(05.01.2023)
Es dunkelte bereits so dass wir den Abstieg auf den nächsten Tag verschoben haben. Da Rondrigos Ben immer noch nicht verheilt war hab ich mich darum gekümmert.
13. Boron
Leider hat Gryox den ganzen Tag benötigt um seine Konstruktion fertig zu stellen die allen den Abstieg ermöglichen soll. Nach einer längeren Diskussion mit Fussel war es möglich dass er nicht nur mich sondern auch Alari hinab fliegt, damit können wir den Zeitaufwand zum hinablassen reduzieren. Am Abend kümmerte ich mich erneut um Rondrigos Bein, langsam schaut es wieder gut aus.
14. Boron
Inzwischen wird die Zeit knapp, Morgen ist der erste von zwei möglichen Tagen mit passender Sternenkonstellation zur Anrufung (die zweite passende Sternenkonstellation ist am 22.). Endlich gelang es alle mit Fussel und der Konstruktion von Gryox hinab zu lassen, wir stehen am Rande eines Sees im Dschungel. Über der Klippe in der Mitte des Sees ist eine kreisrunde Höhle. Mit Fusselfliege ich hinein, nehme dabei passend Seile mit. Die Höhle ist fast kreisrund und führt in den Berg hinein. Zum Glück hat mir Rondrigo Kletterhaken mitgegeben, so kann ich zwei in die Wand schlagen um nachher das Seil hier zu befestigen. Dann folge ich der Höhle. Sie bleibt kreisrund und wirkt irgendwie wie hinein geschmolzen. Zottel fühlt sich hier nicht wohl aufgrund von Entitäten die sich hier früher rumgetrieben haben. Ich folge dem Tunnel eine ganze Weile, als ich gerade umkehren will sehe ich ein Licht. Der Tunnel endet in einer sich erweiternden Höhle, deren Ausgang am Rande der Gor liegt und aus der Höhe einen Blick auf das Vorland bietet. Von außen ist der nicht zu sehen, eine magische Illusion samt Widerwille ist hierauf gelegt. Daher ist sie von außen nicht zusehen. Doch selbst wenn könnte man den Eingang nur fliegend erreich. Ich präge mir den Eingang ein und kehre zu den Gefährten zurück.
Rorlik spielt etwas mit den Krokodilen im See, bis er unsere Wasserschläuche gefüllt hat, dann reinigt und segnet er das Wasser. Nichts ist besser.
(20.01.2023)
15. Boron
Wieso gibt es eigentlich mitten in der Wüste einen Dschungel? Wir wollen den Rand erreichen, dort müsste es einfacher voran gehen und wir bleiben trotzdem vor den blicken geschützt. Unterweg werden wir von mehreren komischen Viechern angegriffen. Eines wirft sich auf Rorlik und er trägt recht schwere Verletzungen davon. Gryox und ich versuchen nach dem Kampf die Wunden zu behandeln, scheitern aber dabei. Ich muss beobachten ob mein Auge immer noch beeinträchtigt ist.
Es ist bereits Abend als wir den Rand des Dschungels erreichen und wir schlagen unser Lager auf. Eigentlich wollte ich Rorlik meine Hängematte überlassen, aber sie hängt ihm zu hoch.
16. Boron
Wir sind den ganzen Tag dem Rand des Dschungels gefolgt und erreichen mit dem Schwindens des Lichtes (das Praiosmal ist hier nicht zu sehen) den Fuß der Felsnadel auf der sich der Turm von Liskom erhebt. Während wir das Lager aufschlagen untersuchen Alari und Gryox den Fuß der Felsnadel. Vielleicht findet sich hier unten ein Eingang.
(10.02.2023)
Während Alari und Gryox unterwegs sind versuchen Aurelia und ich das Lager zu errichten. Dabei möchte Aurelia meine magische Expertise haben, was uns wohl in diesem Magierturm erwartet. Hier gibt es zum einen die uns bekannten Wesen:
- Der Schwarzmagier Liskom
- Urdo, sein Gehilfe und ehemaliger Straßenräuber
- Ein Zwerg im Gefolge
- Der Dämon der den Steintrog schleppt
- Der noch lebende Sohn der Gaukler da Merinal
- Schlangenmenschen als Wachen
Dazu gibt es in so einem Turm Dinge die ich erwarte:
- Eine Sternenwarte ganz oben
- Eine Bibliothek – hier werden sowohl interessante als auch schädliche Werke stehen. Bin gespannt ob ich ein paar nützliche Bücher in meinen Besitz bringen kann bevor wir den Rest den Flammen übergeben. Aber als Dämonologe wird Liskom vermutlich keine interessanten Dinge über Elementarismus haben
- Einen Beschwörungsraum für seine Rituale. Möglicherweise mit einem Pentagramm oder Hexagramm im Boden eingelassen
Auch wenn das Lager auf den ersten Blick gelungen erscheint war es nicht so optimal. Es war zu nass, das Feuer brannte nicht richtig und dann haben uns Springegel aus einem Tümpel attackiert.
Kaum hatten wir uns von dem Tümpel entfernt, da haben uns auch schon zwei Schlangenmenschen mit Armbrüsten angegriffen. Ein Bolzen hat mich gleich zu Beginn im Bauch getroffen und ausgeschalten. Mit viel Aufwand und einem interessanten Ritual von Gryox ist es gelungen, meine Wunden zu schließen.
Nota Practica: Wissen und Übung im Balsam und nicht magischer Wundheilung erweitern
(03.03.2023)
17. Boron
Wir sammeln den Tag und die darauffolgende Nacht Kraft und beobachten den Turm. Morgen werden wir den Aufstieg wagen.
18. Boron
Auf geht es. Nach ein paar Metern poltert uns eine Steinlawine entgegen. Es bleibt keine Zeit zu überlegen, wie eine solche Steinlawine auf einer Treppe ausgelöst werden soll, wir drücken uns an die Wand. Nur Gryox schafft es nicht und wird überrollt. Dabei zeigt sich dass es sich um eine Illusion handelt, hier eigentlich klar.
Je höher wir kommen desto stärker wird der Wind und Rorlik bemerkt, in welcher Höhe er sich befindet. Auf etwa 60 Schritt werden wir von zwei Hapyen angegriffen, die Rorlik schwer verletzen. Wieder einmal prallt mein Zauber an Chimären ab, ich muss da echt etwas Nachforschen wie man die bekämpft. Rorliks Wunde ist so schwer dass mein Balsam daran scheitert. Aber Gryox kann die Wunde schließen indem er darauf spuckt und Aurelia schenkt Rorlik etwas Kraft. Irgendwann, wir haben die Höhe des Wüstenplateaus erreicht, stoßen wir auf eine Plattform an der die Treppe endet. Ein Klohäuschen und eine Tür sind das Einzige hier. Die Tür lässt sich problemlos öffnen und wir gehen hinein als Alari erstarrt und uns signalisiert leise zu sein und sie flüstert: „Hier stinkt es nach Schlangenmenschen“.
(23.03.2023 – bitte korrigieren was nicht passt, war an dem Abend nicht dabei)
Wir durchsuchen die Räume, wobei ich mich etwas zurück halte. Wir treffen auf die Schlangenmenschen, die Alari gerochen hatte und können sie ausschalten, wenn auch unsere Gefährten sich dabei einige Verletzungen zuziehen. Die weitere Untersuchung hier fördert neben dem Lager der Schlangen, Wehgängen und einem leeren Verließ auch den Raum von Liskoms zwergischem Gefährten zutage. Hier findet Gryox ein interessante Dinge, die sonst niemanden begeistern können. Die Wehrgänge haben Schießscharten und es gibt ein Tor, dass zur Hängebrücke führt welches den Turm mit dem Wüstenplateau verbindet.
(14.04.2023)
Eine Überprüfung des geräumten Erdgeschosses hat ergeben dass ein Eindringen in den Turm über die Brücke sehr gefährlich geworden wäre. Wir wären auf der Brücke Zielscheiben für diese götterverfluchten Schlangenmenschen gewesen, die uns mit ihren Armbrüsten von den Wehrgängen aus unter Beschuss hätten nehmen können.
Gryox wollte zuerst die Treppe abwärts nehmen um zu prüfen ob es hier einen weiteren Fluchtweg gibt, falls wir einen benötigen sollten. Wir landeten in einem Vorratsraum, in dem auch sich eine Gargyl aufhielt. Solange wir diesen Raum und die beiden südlichen Räume durchsuchten spielte er Statue. In diesen befanden sich weitere Vorräte und ein fauchendes mechanisches Monster, das Gryox als zwergische Heizung erkannte. Wofür man hier eine Heizung benötigt ist nicht ganz klar. Vielleicht mag der feine Herr Magus ja heiße Bäder, oder der Turm erleidet ob seiner Höhe Wüstenklima und nicht das Dschungelklima im Tal.
Den Weg durch die dritte Tür versperrte uns dann aber der Gargyl mit einem entschiedenen „Nein!“, vermutlich steht er unter dem Bann von Liskom. Da er sich auf Gespräche nicht einließ und gegen die meisten Formen von Magie sehr resistent bis immun ist blieb nur ein Blitz um ihn zu Blenden. Anderen Einflusszauber oder gar Beherrschung, was das Vieh beeinflussen könnte ist mir nicht gegeben.
Nota Arcana: Beherrschung brechen
Nun konnten Rorlik, Armin und Rondrigo ihn gemeinsam zur Seite schieben konnten. Danach sind wir durch die Tür bevor er sich von dem Blitz erholt hat. Nur Gryox wollte zurück bleiben und die Vorräte weiter prüfen. Dahinter befand sich ein weiterer Vorratsraum ein Lager für Alchemica und eine die Treppe weiter abwärts. Am Fuße der Treppe war ein Labor, vermutlich um Chimären zu schaffen. Ein weiterer Gargyl hielt hier Wache, doch ein Blitz, Thorwaler Äxte und Armins Schwert beendeten die Existenz dieses Monsters überraschend schnell.
Auf einem Arbeitstisch lag eine sezierte Chimäre, die Bücher dabei handelten von Alchemie, leider nichts über Chimären.
Nota Scienta: Chimären und wie man sie effektiv bekämpft
Ein Metallschrank mit einem Zwergenschloss zog Bukar derart an, dass wir uns sicher waren darin musste sein Karfunkel sein. Der Schrank wollte einfach nicht geöffnet werden, egal was wir versuchten. Irgendwann kamen Rorlik und ich auf die Idee die Scharniere mit einer Säure aus dem Alchemica-Lager zu öffnen. Die Flüssigkeit die wir geholt haben sah gut aus, leider beschränkte sie sich darauf, entsetzlich zu stinken. Schließlich überzeugten wir Gryox doch hinab zu kommen. Er konnte den Gargyl überzeugen ihn passieren zu lassen und einer seiner kleinen Freunde öffnete dann den Schrank.
Nota Mirum: Erz-Elementare können haben ein interessantes Einsatz-Spektrum. Wäre Erz nur nicht so behäbig, träge und stur.
Kaum war der Schrank offen nahm Bukar auch schon seinen Karfunkel an sich. Grummel, den hätte ich mir schon ganz gerne mal näher angesehen auch wenn ein Odem oder gar Analys vermutlich jetzt unangebracht gewesen wären, nicht schon wieder erblinden, nicht hier.
Aus den Dingen hier wollten zwei Barren unbedingt zu mir, und so stur wie Erz ist, konnte ich mich diesem Wunsch nicht verschließen.
Der Versuch eine der Phiolen hier zu prüfen endete im Fiasko. Ich hab nur einmal kurz daran gerochen und bin zusammengebrochen, Luft war weg, Hals brannte, spuckte Blut. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wie es geendet hat aber ich vermute Gryox hatte da seine Hand und Magie im Spiel.
Nota Scienta: Ich hätte im Alchemie-Unterricht besser aufpassen sollen. Wie hab ich nur die Prüfung bestehen können?
(05.05.2023)
Ist das noch Bukar oder schon Teclador? Egal wer oder was er gerade ist, aber was auch immer er mit dem Karfunkel gemacht hat, gut hat er es nicht verkraftet und so liegt er ohnmächtig am Boden und lässt sich nicht wecken. Wir schauen uns in dem Raum um, dabei finde und beschlagnahme ich eine Ledermappe mit Schriftstücken über Chimären. Vielleicht enthält es Wissen wie man sie bekämpfen kann.
Hinter einem Regal befindet sich eine Wendeltreppe, die abwärts führt. Nach einigen Schritten erreichen wir hier ein weiteres Stockwerk. Hier finden wir ein Verhörzimmer und ein Verließ, beides leer bis auf Spuren der armen Seelen, die im Verließ gelandet sind. Hinter einer weiteren Tür befindet sich der Dämon, ein Dharai. Diesen zu bekämpfen macht wenig Sinn, da er sehr zäh ist und jeden den er Packt zerreißen wird, aber eher nicht kämpft solange er nicht angegriffen wird. Damit stellt er für uns aktuell keine Gefahr dar solange wir ihn jetzt in Ruhe lassen und so ziehen wir uns zurück. Ein Exorzismus zum gegebenen Zeitpunkt erscheint erfolgversprechender. Aurelia und Gryox folgen der Treppe noch etwas abwärts, aber hier scheinen sich keine weiteren Kellergewölbe zu befinden. Damit kehren wir um, nehmen den ohnmächtigen Bukar mit und begeben uns ins Erdgeschoß. Der Gargyl lauert in der Ecke, rührt sich aber nicht als wir ihn passieren.
Bukar legen wir ins Bett in der Kammer des Zwerges, dann erkunden wir den nächsten Stock. Zuerst ein Raum mit mehreren Fenster, wir hören ein Klappern im Nabenraum. Dort ist der Sklave Hjarek, der gerade den Boden wischt. Im Gegensatz zu den übrigen Sklaven wirkt der Armreif bei ihm nicht so gut und er liefert uns Informationen.
– Eine Höhle in der der Meister (Liskom) einen Gefangenen eingekerkert hat, einen jungen Mann. Er zeigt uns auch durch ein Fenster wo diese Höhle ist.
– Der Zwerg in Liskoms Gefolge heißt Kurum, verhüttet das abgebaute Metall und kommt immer um diese Zeit zum Essen in den Turm.
Also gehen wir runter und nehmen den Zwerg in Empfang. Hierbei entbrennt ein harter Kampf, in dem der Zwerg ekelige Beherrschung wirkte, die unseren Kämpfern arg zugesetzt hat. Auch konnte der Zwerg wie aus dem Nichts einen Gardianum wirken, an dem mein Ignifax abgeprallt ist.
Nota Scienta: Mehr Wissen über borbaradianische Magie sowie Schutz vor Beherrschung und Beherrschung brechen ist wichtiger denn je.
Am Ende konnten wir den Zwerg doch zurück drängen, dann verwandelte er den Stein der Brücke und zog ihn wie einen Schutzschild vor sich hoch. Damit ist die Brücke nicht mehr zu nutzen und der Zwerg war außer Sicht. Ehe der Zauber, mit dem der Zwerg Rorlik geschlagen hatte, ganz seine Spur verlor wirkte ich einen Odem. Wie zu erwarten konzentrierte sich der Zauber auf Rorliks Kopf, war wohl mittelstark aber rot durchwirkt – Blutmagie. Der Zwerg hatte seine eigene Lebenskraft eingesetzt um die Zauber zu wirken.
Mit heißem Wasser vom Küchensklaven hat Gryox einen Gulmondtee für Rorlik und Rondrigo gebraut und anschließend Bukar mit Essig geweckt. Aus der Küche haben wir uns etwas Wegzehrung mitgenommen und sind in den nächsten Raum, einen Salon. Einige setzten sich an den Tisch, einige nicht, so lehnte ich mich an die Wand um die Türen im Auge zu behalten.
Dann haben wir zwei Dinge in dem Salon festgestellt:
1) Gryox und Aurelia können und wollen den Teppich nicht verlassen, auf dem die Stühle und der Tisch stehen.
2) Alari meint die Stühle sind mit Ogerhaut bezogen.
(02.06.2023)
Der Teppich stellte ein Problem dar. Zwischenzeitlich, während wir mit dem Teppich beschäftigt waren ist Liskom erschienen, hat uns versucht für seine schwarzmagischen Interessen zu gewinnen, ist dann aber wieder verschwunden – ein merkwürdiger Auftritt. Schließlich konnten die Gefährten den Teppich verlassen – u.A. hat ein Feuer dabei eine Rolle gespielt. Dennoch war Aurelia versucht den Teppich mitzunehmen, sie meinte in Gareth wäre er bei ihr gut aufgehoben.
(16.02.2023)
Inzwischen mahnt Rondrigo zur Eile, mir deucht ihm zerrt der Turm an den Nerven. Aber er hat recht wir sind schon sehr lange hier. Also eilen wir den ersten der Türme hinauf, eine Bibliothek. Mir juckt es in den Fingern hier zu verweilen aber schon geht es weiter den Turm hinauf. Darüber ist eine weitere Bibliothek, hier treffen wir wieder auf Liskom und ein erster Kampf entbrennt. Er blendet Armin und Rondrigos Schwert kann ihn trotz eines Treffers kaum verletzen. Aus einem Artefakt ruft Liskom einen Heschtot herbei, den mein Luftdjinn aber schnell unter Kontrolle bekommt. Dann teleport sich Liskom mittels eines weiteren Artefaktes weg.
Also suchen wir weiter. Über dieser Bibliothek ist eine Plattform des Turmes auf der sich die verfluchten Hapyen befinden. Der zweite Turm ist lediglich ein Wehrturm ohne Besonderheiten. Der dritte Turm ist interessant. Über einer Schreibstube geht es deutlich höher hinaus als die anderen Türme. Der oberste Raum ist über der Staubschicht der Wüste und hat ein Dach das geöffnet werden kann um mit dem hier aufgebauten Teleskop den Sternenhimmel zu beobachten. Leider ist das Teleskop zu groß um es abzubauen und mitzunehmen.
Damit ist das Anwesen durchsucht. Schnell gehen wir abwärts, prüfen überall ob sich Liskom hier aufhält, aber wir vermuten dass er sich in die Höhle teleportiert hat in der der junge Gaukler gefangen gehalten wird. Immer weiter abwärts geht es, im Keller müssen wir wieder an dem Gargyle vorbei. Es zeigt sich dass sich unsere Vermutung soweit bestätigt, nirgendwo ist Liskom. Wir beschließen die innen liegende Wendeltreppe zu nutzen um die Talsohle zu erreichen. Kaum haben wir die Tür am Ende der Treppe durchschritten, ist diese nicht mehr zu sehen. Wieder eine dieser fantastischen Illusionen, wie auch der Höhlenausgang am Ende des Ganges hinter dem See praioswärtig im Tal.
Nota Scientia: Ich muss mit Hesindigio sprechen über dauerhafte Illusionen und wie man sie erkennen kann ohne dauernd einen Odem zu wirken.
Ohne Sterne und Madamal war es nicht ganz einfach den Weg zur Höhle zu finden. Licht konnten wir dabei keines machen da wir vermeiden wollten entdeckt zu werden. Etwa zur Mitte der Nacht hatten wir dann die Höhle erreicht und drangen ein. Wieder treffen wir auf Liskom, der meint uns jetzt töten zu müssen und uns ein „Askadat“ entgegen schleudert.
(23.06.2023)
Wir stehen am Rande einer Höhle von etwa 20 Schritt Durchmesser. In der Mitte befinden sich drei Heptagramme die ein Dreieck bilden, zwei kleinere hinten und ein großes vorne. Zwischen den kleineren Heptammen wirkt der Steinboden verbrannt. Aurelia identifiziert den Ruf des Magiers als die Herbeirufung eines Dämons, also rufe ich meinen Dschinn herbei. Rorlik , Aurelia und der Dschinn kümmern sich um den Dämon, einen Irhalken während Rondrigo und Armin sich auf den Magier stürzen. Erneut blendet er sie was ihren Angriff bremst aber nicht ganz unterbindet. Irgendwie schafft es der Kerln meinen Blitz auf mich zurück zu werfen und auch ich bin geblendet. Als ich wieder sehen kann setze ich eine Illusion an um dem Magier die Sicht zu nehmen aber er bewegt sich aus dem zielberech so dass ich den Zauber abbrechen muss. Dann sieht er mich an und ab dem Moment fehlt mir die Erinnerung.
Ich komme wieder zu mir nachdem Bukar mich geheilt und den Bann gebrochen hat der auf mir liegt.
Nota Scienta: Ich muss meine Widerstandskraft gegen Einfluss- und Beherrschungszauber stärken
Nota Scienta: Schutz der Gefährten vor Einfluss- und Beherrschungsmagie
Die Gefährten berichten dass der Irhalk in der Zwischenzeit vernichtet wurde, wobei Rorlik eine schwere Verletzung davongetragen hat und Liskom hat es auch nicht überlebt Seine Leiche liegt nicht herum da er versucht hat in einen schwarzen Spalt (Spärenriss? – hier sind die Berichte der Gefährten nicht eindeutig) zu fliehen und dabei einen letzten tödlichen Schlag davongetragen hat.
Des Weiteren berichtet Bukar dass der Karfunkel so langsam seine Wirkung entfaltet. In der Höhle finden wir auch Colon, den vermissten Sohn der Gaukler. Mit einer Handbewegung wischt Buker den Sklavenarmreif von Colon beiseite, der zu Staub zerfällt. Alari sucht ein Lager außerhalb der Höhle, wo wir uns erholen.
19. Boron
Wir beschließen zuerst das Dorf aufzusuchen, hier finden wir nur einen Alten, der aus Selem stammt. Auch dessen Armreif pulverisiert Bukar. Wir bitten den Alten alle Sklaven von den Feldern zu holen, damit sie befreit werden können und begeben uns in der Zwischenzeit zur Schmiede. Hier treffen wir auf drei weitere Schlangenmenschen, die wir nach töten.
Nota Coordinatio: Generelles Vorgehen bei einem Angriff mit den Gefährten abstimmen
(07.07.2023)
Auch hier in der Schmiede befindet sich nicht der verschollene Zwerg. Aber acht Sklaven, die wir von den Ringen bereien. Hier fordert mich Bukar auf ihm zu helfen. Da mir nicht klar ist wie er das macht führt er mich zur Seite und plötzliche höre ich Bilder, sehe Gedanken, … was auch immer. Vor meinem geistigen Auge erscheinen Bilder, erst verworren dann schält sich immer deutlicher ein arkanes Muster heraus. Mit einem Mal ist mir klar was ich machen muss. Gleichzeitig fühle ich mich seltsam, fast als würde ich vor Kraft platzen. Bukar meint er habe mir einen kleinen Teil seiner Kraft gegeben. Nun kann auch ich die Ringe sprengen. Wir kehren mit den befreiten Sklaven zurück ins Dorf, wo sich bereits die Sklaven vom Dorf eingefunden haben. Auch diese werden von ihren Ringen befreit. Alle verhalten sich gleich, solange sie die Ringe tagen versuchen sie u verhindern dass sie gerettet werden, sobald sie befreit sind kehrt die Erinnerung zurück, aber keiner weiß wie er hergekommen sind. Jedoch scheinen die Meisten aus Selem zu stammen.
Wir bitten die Befreiten, sich für die Reise durch die Wüste zu rüsten, dann gehen wir zurück ind en Turm. Wir müssen sicherstellen dass der Zwerg nicht hier lauert und ein paar Dinge retten, um die Kosten dieses Abenteuers zu decken. Hier befreien wir auch Jarek, der fleißig anfängt weitere Ausrüstung für den Marsch durch die Wüste zusammen zu stellen.
Leider können wir den Zwerg nicht finden, ich vermute er hat sich irgendwo im Dschungel versteckt und wartet dass wir verschwinden. Während Rondrigo und Gryox sich um die Fundstücke im Keller kümmern befassen sich Aurelia, Rorlik und ich mit den Büchern. Es sind hier zu viele um alle zu sichten, aber die lästerlichen die wir finden übergibt Aurelia den reinigenden Flammen. Darunter ein Exemplar der Metspekulativen Dämonolgie, dieses hier sichtbar von Borbarad persönlich verfasst (und keine Abschrift) sowie die 13 Lobpreisungen des Namenlosen, ein Buch das bereits versucht in den Geist der Menschen einzudringen wenn man es ungeöffnet in der Hand hält. Ein paar Bücher, speziell über Alchemie habe ich mitnehmen können ohne dass Aurelia Einspruch eingelegt hat.
20. Boron
Wir brechen mit den Befreiten in die Miene auf, auch hier befreien wir die Sklaven, dann geht es weiter zum Abstieg aus der gorischen Wüste. Leider sind die ehemaligen Sklaven so schlecht behandelt worden, dass nicht alle den Marsch durch die Wüste überstehen. Diese betten wir in der Nekropole zur Ruhe ehe wir weiter ziehen. Während des Weges gen Khunchom verabschiedet sich Bukar von uns, zieht sich in einen Wald zurück und steigt in seiner Form als Teclador in den Himmel auf. Seine Zeit in menschlicher Gestalt sei vorbei lässt er uns wissen, und an seinem menschlichen Körper, den er zurückgelassen hat finden wir eine kleine Flöte als Abschiedgeschenk die wir nutzen sollen wenn wir einmal in Not eine weite Strecke zurücklegen müssen. Aurelia nimmt die Flöte an sich.
Wir ziehen weiter gen Khunchom, wo verschiedene Dinge quasi zeitgleich auf uns einprasseln.
Rondrigo setzt die mitgenommenen Gegenstände im Kontor um, so können wir die Rückreise für die befreiten Sklaven nach Selem bezahlen. Dann fängt eine Feier bei den Gauklern an, und da Colon jetzt zurück heiratet er auch gleich seine kleine Gauklerin, die uns vor ein paar Wochen gebeten hatte Colon zu suchen und heile wieder zu bringen. Dass man so viele Tage am Stück feiern kann war auch mir neu.