Olporter Tagebuch – Gier – 09. BOR 1016, Moosgrund
Olporter Tagebuch – Gier – 09. BOR 1016, Moosgrund

Olporter Tagebuch – Gier – 09. BOR 1016, Moosgrund

Wir sind hier einen großen Schritt weiter gekommen. Aber der Reihe nach:

Gryox hat mal wieder außer sich, da er geträumt hatte und Zwerge wohl nicht träumen. Im Traum hat er Blut geschwitzt und nun glaubt er, dass ein Vampir ihn versucht hat auszusaugen.

Ad Primum: Der Draconiterhort

Aurelia und ich suchen den Hort der Draconiter auf, Arx Madagentia (bosp. Mondsilberner Schutzhort), wie ein Bildnis verrät. Der Präzeptor Parinor Goldquell (überraschend jung, Erz-Prätor) empfängt uns und hilft uns selber, nachdem wir ihn über unser Anliegen aufgeklärt haben. In der Essentia Obscura finden wir keine wirklichen Neuigkeiten, lediglich Bekanntes in anderen Worten. Danach gewährt er uns Zugang zu einer alten Schrift, vermutlich eine Original-Abschrift. Hier finden wir dass es möglich ist, Vampire unter seine Kontrolle zu bekommen um sie anschließend zu melken. Das meint, dass man ihnen die Lebenskraft entziehen kann, die sie geraubt haben. Diese kann dann in einem Magnum Opus verwendet werden.

Nota Scienta: Ich muss mehr über dieses Rhangar-Gezücht lernen, wenn wir es weiter erfolgreich bekämpfen wollen. Wie komm ich in den speziellen Teil der Bibliothek von Punin?

Bei der drohenden Gefahr eines Magnum Opus, mit namenlosem Wirken ausgeführt, führe ich mir die aktuelle Sternenkonstellation vor Augen, es gibt einige Warnzeichen darin, die ein Magnum Opus hier in der Gegend durchaus unterstützen, vermutlich ist der günstigste Tag der 22. BOR, dem 426. Jahrestag der Verbannung Borborads durch Rohal. Der Erzprätor bestätigt diese Überlegung und kann den Nachtschattenturm als wahrscheinlichsten Ort benennen. Ein Turm an einem Ort großer magischer Macht, von einem Gefährten Rohals erbaut und nach seinem Tod an einen Nachfolger vererbt. Ob der Turm aktuell bewohnt ist kann der Erzprätor nicht sagen.

Ad Secundo: Allgemeines Gerede

Wir haben den Wirt befragt, er wusste folgendes zu berichten:

  • Der Holzfäller Jarl verstarb am 27. EFF, aber sein Grab ist leer
  • Der Sohn der hiesigen Rondrageweihten ist beim Rahjastündchen verstorben
  • In Baliho geht der Metzenschnitter um
  • In Altnorden wird die Stadtmauer erneuert, hier verschwinden nachts Bauarbeiter
  • In Menzheim gab es mehrere merkwürdige Vorkommnisse:
    • Der Sohn der Haushofmeisterin des Barons ist zu Staub zerfallen
    • Ein Bauernsohn ist beim Rahjastündchen zu Staub zerfalen

Ad Tertiam: Der Sohn der Rondrageweihten

Ende EFF gab es ein Fest mit auswertigen Gästen. Hier lernte der Sohn der Geweihten eine fremde Maid kennen, mit der er verschwand. Hagen Wiedermann fand ihn am nächsten Morgen bleich und leblos in seiner Scheune, Spuren hatte er keine erkennen können.

Der Verstorbene war mit seinem Freund Falk Mooshagen an dem Tag unterwegs. Falk kann die Maid beschreiben, die mit seinem Freund verschwunden ist und diesen tot zurückgelassen hat: Tsalind, eine hübsche junge Bauernmais mit schwarzen Haaren, die von auswärts kam. Sie war schon auf der Feier anwesend, als das Praiosmal am Himmel stand, also ist sie nicht von PRAios verflucht.

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