Vayah verfasst nach den Ereignissen eine neue Strophe in ihrem Lebenslied, Hjore übersetzt es für die Gefährten von Isdira ins Garethi, leider geht dabei das Versmaß etwas verloren.
Die Wälder flüsterten mir von Abschied
Es drängte mich zu gehen,
der Sommer er wird enden, was dann kommt, ich muss es sehn
Begann das Wandern, ich alleine folgte der Melodie
Erklang bald ein mir bekannter Ton aus alten Tagen
Hjores Lied hat der Wind zu mir getragen.
Ich verband meinen Klang erneut mit ihm und seinen Freunden
Es schien, als hätten wir das gleiche Ziel.
Tief in Sumu gründet Gryox Lied. Stetig und fest ist seine Melodie.
Ein Fels in der Brandung, ein Halt ein tiefer Klang.
Darüber steigt und sinkt Aurelias Sonnensang.
Sie steht strahlend in der Mitte und alles hört auf sie.
Armin und Rondrigo heller Klang von Stahl umgibt die beiden
Mutig und ehrlich, aufrecht und treu
Sie beide dienen der Zerzal und nennen sie Leu
Sie stehen im Licht Aurelias und lassen sich leiten
Wie mein Lied im Gleichklang mit Sumu schwingt
Ist Rorlik wie Wasser und Hjore wie Wind
Beide unstet und wechselhaft, weil sie Swafnirs Kinder sind
Sie lieben das Leben, ihr Lachen oft erklingt
Von Misstönen erzählte uns die gastliche Frau
Die sie durch Träumen vernommen
Sie sind aus Dragenfeld gekommen
Wir zogen gen Norden und der Morgen war grau
Entlang dem Pandlaril und dann dem Morlasil wandern wir
Licht sind die Tage, doch schwarz werden die Träume bei Nacht
Manch Gefährte wird fast um den Verstand gebracht
Rat suchten wir bei den Hütern im Kreis der Menhir
Ein Strom aus Mandra durch das Land hier fließt
Verbunden mit Sumu und der Zeit er sei
Tod und Frevel bringt Taubra nah am Kreis herbei
Die Hüter warnen, dass seit einem Jahr Übles ersprießt
Die Schatten der Träume sie werden erdrückend und schwer
Je tiefer uns der Weg ins Gebirge bringt
Berichten die Leute vom dunklen Mann der das Zertaubra singt
Druiden sie künden uns von Frevel an Sumus Leib und sagen Tod vorher
Wir eilen voran, Natur um uns verstummt und Tierwelt schwieg
Ein Schrei erklingt, ein sterbender Mann, hinter ihm ist der Dämonenknecht
Ihm stellen wir uns zum letzten Gefecht
Durch Schwert, Göttergunst und Madas Kraft, erringen wir den Sieg
Weiter führt unser Weg, zu schnell vergeht die Zeit
Jahre fliegen in Stunden dahin
Schwer zu sagen wie alt ich nun bin
Und üble Träume von Hass und Wut lauern in der Dunkelheit
Verfallen und verlassen das Nurdra stirbt in Dragenfeld
Einzig Zuflucht ist das Eidechsenhaus
Hier rasten wir und ruhen uns aus
Bevor wir uns dem stellen, was die Welt so quält
Untote und Dämonenknechte erwartet uns im dunklen Turm
Alter zieht an unseren Leben
Schnell müssen wir ihnen den Tod geben
Aus dem tiefen Keller kommt der Zeitensturm
Doch verwehrt wird uns der Weg durch Niederhöllen Wahn
Einen Dämon, Shruuf genannt,
Hat der Wahnsinnige zur Wacht gebannt
Dagnir glaurunga erwacht und wir greifen an.
Ich will nicht singen von dem, was im Limbus geschehen.
Des Widergängers Frevel gegen die Zeit
Drei seiner Opfer wurden befreit
Der Frevler und die restlichen Opfer mussten vergehen.
Sein Werk er hat es nicht beendet
Doch verhindert ist es nicht
Tiefe Wunden sind geschlagen in Nurtis Herz,
der letzte Sommer hat sich gewendet
wir werden sehen, ob der Winter anbricht.
Tief in meiner Seele fühle ich den Schmerz.